Sondereinsatzkommando verfolgte Dealer - und blieb im Lift stecken

Sondereinsatzkommando verfolgte Dealer - und blieb im Lift stecken
Die zwei Dealer konnten aus der Wohnung, die sich im 13. Stock eines Wohnhauses im bosnischen Tuzla befindet, entkommen.

Ein Fiasko. So lässt sich ein am vergangenen Freitag gescheiterter Polizeieinsatz in der bosnischen Stadt Tuzla am besten bezeichnen. Die Mitglieder eines Sondereinsatzkommandos waren zwei Drogendealern auf der Spur. Kurz bevor sie die Wohnung, in denen sich die zwei Verdächtigen zu diesem Zeitpunkt befanden, stürmen wollten, wurden sie von einem Lift ausgebremst. Sie blieben nämlich darin stecken. 

Die Verdächtigen hatte man zuvor in einer Wohnung im 13. Stock eines Wohnhauses lokalisiert. Wie das Portal Klix.ba inoffiziell erfuhr, ging die Aktion jedoch schief, weil vier Polizisten in einem Aufzug stecken blieben, der seiner Bauart nach für zwei Personen bestimmt ist.

Die festsitzenden Polizisten sollen daraufhin laut um Hilfe gerufen haben. Die mutmaßlichen Dealer bekamen das mit und ergriffen Flucht. Die durch das Missgeschick ihrer Verfolger gewonnene Zeit nutzten sie zudem, um die Drogen zu verstecken.

Befreiungsaktion

Kurze Zeit später sollen die feststeckenden Polizisten - unverletzt - aus dem Fahrstuhl gezogen worden sein. In ihre Basis kehrten sie ohne Beute. 

Es ist noch nicht bekannt, ob und welche Art von Sanktionen gegen die Polizisten verhängt werden, die offenbar leichtsinnig in den Aufzug eingestiegen sind. Die Polizeiverwaltung des Innenministeriums des Kantons Tuzla hat sich zu diesem Vorfall noch nicht offiziell geäußert.

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