Ein Model in einem weiten, bodenlangen, blau-rot-gestreiften Rock und passender Bluse
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Urlaubslook für die Stadt: Die wichtigsten Sommermodetrends

Leinen, Basttaschen und fließende Sommerkleider bringen jetzt das Gefühl von Urlaub, Sonne und mediterraner Leichtigkeit in die Stadt.

Von Barbara Zach

Kaum klettert das Thermometer über 25 Grad, wechselt die Stadt ihre Garderobe. Leinen ersetzt Wolle, Baumwolle verdrängt Synthetik und helle Töne lösen gedeckte Farben ab. Das Straßenbild wirkt schlagartig leichter. Kleider werden luftig, Ärmel kurz, Schuhe offen. Mittendrin behauptet sich das Sommerkleid als zeitloser Klassiker, der jede Saison aufs Neue funktioniert. Doch Sommermode ist mehr als eine Reaktion auf die Temperatur. Sie ist eine kleine Flucht. Weiße Stoffe, Basttaschen und Espadrilles rufen Bilder ab, die wenig mit dem Bürosessel und viel mit Olivenbäumen, salziger Luft und langen Abenden auf einer Terrasse zu tun haben. Selbst wer im Stau zur Arbeit steht, trägt ein Stück Mittelmeer mit sich.

Urlaub, schon jetzt!

Dass gerade Weiß so mühelos und exklusiv wirkt, hat historische Wurzeln. Lange galt die Farbe als Statussymbol der Oberschicht. Wer Weiß tragen konnte, ohne es bei der Arbeit zu beschmutzen, musste nicht körperlich schuften. Etwas von dieser Aura ist bis heute geblieben, auch wenn sich der Code entspannter liest und eher nach Leichtigkeit als nach Privileg anfühlt.

Die aktuellen Kollektionen spielen genau auf dieser Klaviatur. Cremetöne, Ozeanblau und Koralle dominieren die Auslagen, dazu Naturmaterialien mit sichtbarer Struktur. Bei den Accessoires regieren Basttaschen, übergroße Sonnenbrillen und breitkrempige Hüte. Sie sehen aus, als stammten sie von einem Markt in Saint-Tropez und nicht aus dem Schaufenster ums Eck. Vielleicht ist das auch der eigentliche Reiz von Sommermode. Sie verspricht Urlaub, lange bevor der Koffer gepackt ist.

Life Hack

Wie bekomme ich meinen Strohhut wieder in Form?

Damit die Krempe wieder schön fällt, den Hut kurz über Wasserdampf halten, zum Beispiel über einem Wasserkocher oder Topf. Die Fasern werden dadurch flexibler und lassen sich vorsichtig mit den Händen zurückformen. Anschließend trocknen lassen.

Stilspiel

Wie trägt man Sommermode im Alltag? Diese Varianten zeigen es vor.

Das Weiße Hemd

Das klassische weiße, leicht oversized geschnittene Hemd aus Baumwolle oder Leinen gehört zu den unkompliziertesten Sommerteilen überhaupt. Besonders gut wirkt es zu kurzen, leichten Röcken. Wichtig ist dabei der Kontrast der Silhouetten. Das Hemd darf locker fallen, während der kurze Rock die feminine Leichtigkeit bewahrt. Offen getragene Knöpfe, hochgekrempelte Ärmel, ein locker eingesteckter Saum oder vorne leicht verknotete Enden unterstreichen die sommerliche Nonchalance zusätzlich.

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Look von Luisa Spagnoli

©Hersteller

Ton in Ton

Der Look lebt von Ruhe. Ton in Ton kombinierte Naturtöne wie Creme, Sand oder Beige wirken sofort harmonisch und bringen entspannte Sommerstimmung mit sich. Dazu passen fließende Stoffe und weite luftige Schnitte aus Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle, die selbst bei Hitze angenehm auf der Haut wirken.

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Look von Brunello Cucinelli

©Hersteller

Accessoires

Ein Sommerkleid allein sieht schön aus. Das gewisse Etwas bekommt es aber durch die richtigen Accessoires. Basttaschen und große Strohhüte verleihen dem Look sofort ein entspanntes Urlaubsgefühl. Hier gilt auch die Devise weniger ist mehr. Ein auffälliges Stück aus hochwertigem Material wirkt dabei meist eleganter statt alles gleichzeitig zu kombinieren.

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Look von Ralph Lauren

©Hersteller

Guter Stoff

Style Bar

Einkleiden wie die amerikanische Schauspielerin Joely Fisher. Wir haben ihren Look bei verschiedenen Marken nachgeshoppt.

20 Magic Minutes...A Family Celebration Benefiting Christina Applegate's Chartitable Initiative "Right Action For Women"

Die amerikanische Schauspielerin Joely Fisher

©WireImage/Gregg DeGuire/Getty Images

Der Look von Joely Fisher unter anderem bekannt aus "Swiped" wirkt entspannt und  sommerlich. Diese leichte Urlaubsstimmung verleihen dem Look vor allem das fließende Maxikleid und der große Strohhut.

So geht’s

Ein fließendes Maxikleid in einer kräftigen Sommerfarbe bildet die Basis des Looks. Dazu passen Naturaccessoires wie ein großer Strohhut und leichte Bastschuhe, die sofort diese entspannte Urlaubsstimmung mitbringen. Bunte Armreifen oder feiner Goldschmuck lockern das Outfit zusätzlich auf. Wichtig ist, den Look nicht zu überladen.

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