Schwarz‑Weiß im Trend: Worauf es beim Styling ankommt
Carolyn Bessette-Kennedy machte weiße Blusen und schwarze Pencil Skirts zur Uniform der Coolness. Charlotte Casiraghi trägt diesen Look auch heute.
Ich ertappe mich dieser Tage immer wieder dabei, vor meinem Kleiderschrank zu stehen und instinktiv nach zwei Dingen zu greifen: einem makellos weißen Hemd und einem tiefschwarzen Rock. Keine Experimente, keine Ablenkung – und gerade deshalb wirkt es so überraschend modern.
Schwarz und Weiß sind zurück – als selbstbewusstes Statement. Wenn es Ikonen dieser Ästhetik gibt, dann sind es Carolyn Bessette-Kennedy und Charlotte Casiraghi. Beide verkörpern diesen Stil mit einer Selbstverständlichkeit, die Haltung zeigt. Carolyn machte Ende der Neunziger weiße Blusen und schwarze Pencil Skirts zur Uniform der Coolness. Charlotte trägt diesen Look auch heute – mit zeitgenössischem Twist, aber demselben Gespür für das Wesentliche. Die Kombination ist denkbar einfach, fast streng. Ein crispes Shirt trifft auf Rock oder Hose in tiefem Schwarz. Silhouetten dürfen variieren, die Farbdisziplin bleibt. Kein Print, kein Pastell. Diese Konsequenz macht den Look so stark.
Der kleine Unterschied
Und doch: Ein Hauch von Spiel ist erlaubt. Matthieu Blazy zeigte es bei Chanel – roter Ohrschmuck, unfassbar teuer, aber leicht nachzustylen, ein Lippenstift in sattem Karminrot. So très français. Mehr braucht es nicht. Dieses Detail wirkt wie ein Augenzwinkern in einer sonst makellosen Komposition. Am Ende ist Schwarz-Weiß mehr als nur eine Farbkombination. Es ist eine Haltung.
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