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Ein Klick mit dem Blick: was die neuen Smart-Brillen alles können

Mit Smart-Brillen hat man die ganze Welt vor Augen. Sie vereinen Hightech mit modischem Style und helfen mit künstlicher Intelligenz bei Selbstoptimierung und im Urlaub. Wozu man sie braucht und was sie können.

Vor allem Liebhaber von Science-Fiction-Filmen kennen sie: die futuristischen Brillen, Schnittstelle zwischen Körper und Computer, die scheinbar alles können und Filmhelden mit Echtzeitdaten und digital eingeblendeten Informationen versorgen. „Hallo Peter, ich bin E.D.I.T.H., Tony’s AR Sicherheits- und Verteidigungssystem“, sagte etwa die Künstliche Intelligenz  in Form der E.D.I.T.H.-Sonnenbrille 2019 in dem Superheldenfilm Spider-Man: Far From Home, die virtuell über Gesichtserkennung eine direkte Kontrolle über Satelliten und Drohnenschwärme hatte. Keine Sorge, so weit sind die Smart-Brillen von heute noch nicht. 

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Samsung und Google entwickelten in Zusammenarbeit mit Gentle Monster und Warby Parker neue KI-Brillen

©Hersteller

Woher die utopische Idee zu diesen virtuellen Features stammt? Wahrscheinlich basiert sie auf der Google Glass, die als eine der ersten Smart-Brillen der Welt vorgestellt wurde: mit Mini-Bildschirm im Sichtfeld, der Benachrichtigungen oder Daten anzeigte. Klingt toll, aber Daten direkt im Sichtfeld sind gewöhnungsbedürftig. Dafür ist heute das Kommando „Hey Meta, mach ein Foto“ schon fast die Regel. Was mit einer einfachen Smart-Brille begann, hat sich bis heute zur nächsten Generation von KI-AR-Brillen weiterentwickelt, etwa von Halo und Samsung. Smart- und KI-Brillen haben heute komplexe Funktionen und nicht alle Modelle sind schon in Europa zugelassen.  

Kamera und Mikro im Brillenrahmen 

Der Unterschied zwischen Smart- und KI-Brille ist leicht erklärt: Eine Smart-Brille, wie etwa die Ray Ban Meta Smart, ist wie ein Zubehör zum Smartphone, kann Fotos und Videos machen, Musik abspielen, als Freisprechdevice dienen, Nachrichten vorlesen, Navigation unterstützen und Sprachbefehle ausführen. Eine KI-Brille hingegen ist die weiterentwickelte Smart-Brille, hat aber nicht zwingend ein Display. Sie reagiert auf die Umgebung und kann direkt mit dem Nutzer kommunizieren. Sie erkennt Objekte, Pflanzen und Gebäude, liest Texte und fasst sie zusammen. Praktischerweise kann sie etwa im Urlaub, Informationen zu einem Gebäude liefern, auf das man gerade blickt. Eine AR-Brille blendet digitale Informationen direkt ins Sichtfeld ein: blickt man damit auf ein Restaurant, schweben Restaurantbewertungen darüber. 

Einfach und vor allem freihändig kann man mit einer smarten Brille auf der Nase Fotos und Videos aus der Ich-Perspektive machen oder Tipps zu seinem Trainingsziel erhalten. Vorausgesetzt, die entsprechende Fitness-App ist aktiv – egal, ob am Fahrrad oder im Gym. Kamera und Mikro sind im Rahmen integriert. Wie bei der Oakley Meta Vanguard, die sich mit Garmin-Geräten wie Smartwatches, GPS-Geräten & Co verbindet.

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Die SPECS kann für ca. 1.928 € vorbestellt werden. Ab Herbst im Handel

©Hersteller

Ab Herbst gibt es auch die SPECS Augmented Reality-Brille Snap, (auch auf dem Foto ganz oben), die digitale Inhalte, KI-Funktionen und holografische Arbeitsflächen direkt in das Sichtfeld projizieren kann. Auch Rapper Jack Harlow setzt auf die hippe KI-Brille, die ab Herbst für ca. 1.928 € vorbestellt werden kann. Samsung und Google entwickeln wiederum gemeinsam mit Gentle Monster und Warby Parker eine Smart-Brille als Begleitgerät für das Mobiltelefon, mit Navigationshilfe und Kalenderfunktion. Die Audio-KI-Brillen sollen im Herbst in zwei Varianten auf den Markt kommen: eine reine Audioversion und eine mit kleinem Display in der Linse.

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