Leben
21.06.2018

Zwei Drittel der Österreicher sind offen für Sex im Auto

Laut Umfrage sind Rasieren und Rauchen im Pkw die größten Tabus. Männer und Frauen ziehen ihre Grenzen bei Dos und Don'ts unterschiedlich.

Das Auto ist für viele weit mehr als ein Fortbewegungsmittel und für viele Lenker fast ein zweites Zuhause. Zwei Drittel der Österreicher - 70 Prozent - würden im Auto Sex haben. Rasieren und Rauchen wiederum sind im Pkw die größten Tabus, ergab eine Umfrage der Innofact AG unter 502 Autohaltern im Auftrag von AutoScout24.

"Egal ob Sie fahren oder im parkenden Auto sitzen - was würden Sie niemals im Auto tun?", lautete die Fragestellung. 80 Prozent würden im fahrbaren Untersatz nicht zum Rasierer greifen. 61 Prozent lehnen es ab, im eigenen Fahrzeug zu rauchen und rund jeder Zweite würde - auch im parkenden Auto - niemals am Notebook arbeiten.

Geschlechterunterschiede

Männer und Frauen ziehen ihre Grenzen bei den Dos und Don'ts im Auto jedoch unterschiedlich. Beim Sex sind die Frauen deutlich zurückhaltender: Für 37 Prozent kommt das Liebesspiel zwischen Steuerknüppel und Hutablage nicht infrage. Männer sind da aufgeschlossener: 76 Prozent würden es auch im Auto tun. Dafür wären die Frauen eher bereit, im Auto die Beziehungsprobleme zu diskutieren - die Männer zeigen sich hingegen eher weniger redefreudig: Derartige Gespräche sind für 19 Prozent der Männer ein absolutes No-Go, bei den Frauen sind es lediglich elf Prozent. Insgesamt sind klärende Beziehungsgespräche und Telefonate im Auto nur für 15 Prozent ein Tabu.

Beim Umziehen und Telefonieren etwa sind Frauen entspannter: Während 38 Prozent der Herren im Auto niemals ihre Garderobe ändern würden, haben nur 29 Prozent der Damen ein Problem mit dem Umziehen in der fahrenden Kabine. Insgesamt würden zwei Drittel für einen Garderobenwechsel das Auto aufsuchen. Als relativ unproblematisch gelten Trinken, Essen und laute Musik hören. Sieben Prozent der Befragten sind der Meinung, dass man im Auto so gut wie alles machen kann.