Grundsätzlich sollte man einen Hund erst dann frei, also ohne Leine oder Schleppleine laufen lassen, wenn ein Rückrufsignal zuverlässig aufgebaut wurde. Dazu trainiert man zunächst ohne Ablenkung, z.B. zu Hause oder im Garten, und steigert dann Schritt für Schritt die Ablenkungen.

© Klaus Grittner

Leben
03/04/2017

Was tun, wenn der Hund wegläuft?

Wie Sie verhindern können, dass Ihr Hund wegläuft, und ob Sie lieber stehen bleiben oder nach ihm suchen gehen sollten. Hundeprofi Martin Rütter weiß Rat

Grundsätzlich sollte man einen Hund erst dann frei, also ohne Leine oder Schleppleine laufen lassen, wenn ein Rückrufsignal zuverlässig aufgebaut wurde. Dazu trainiert man zunächst ohne Ablenkung, z.B. zu Hause oder im Garten, und steigert dann Schritt für Schritt die Ablenkungen.

Diese sollten dabei durchaus variieren, angefangen von leichten bis zu schweren Varianten. Was dabei jeweils leicht oder schwer ist, hängt vom Hund ab. Dem einen Hund fällt es leichter, zu kommen, obwohl Ablenkung in Form von ausgelegtem Futter lockt, für den anderen Hund ist das Spiel mit dem Hundekumpel eine schwierige Ablenkung.

Erst wenn man diese Ablenkungen im gesicherten, also z.B. umzäunten Gelände geübt hat, und den Hund z.B. auch auf dem Weg zu anderen Hunden, mitten aus dem Spiel oder aber von einem ausgelegten Futterbeutel oder Dummy oder aber auch mitten aus der Hetze mit der Reizangel abrufen kann, ist ein Freilauf relativ gefahrlos möglich.

Denn man muss sich immer darüber im Klaren sein, dass ein ohne Aufsicht frei laufender Hund nicht nur sich, sondern auch andere gefährden kann, wenn er z.B. über eine stark befahrene Straße läuft. Sollte ein Hund doch einmal weglaufen, gibt es für das Handeln danach leider keinen generellen Ratschlag.

Zum einen hängt es davon ab, wo man sich mit dem Hund zu diesem Zeitpunkt befunden hat. War man in einem Gelände, welches der Hund kennt, kann es sein, dass er auf bekannten Wegen nach Hause oder Richtung Parkplatz zum Auto läuft?

Befindet man sich dagegen an einem Ort, welchen der Hund nicht kennt, wie z.B. im Urlaub oder aber auch in neuer Umgebung, weil er z.B. gerade erst an die Familie vermittelt wurde, bleibt meist nur übrig, an der Stelle, an welcher der Hund entlaufen ist, einige Zeit lang zu warten.

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