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Rosenkranz und Reifendruck: Mit dem Fahrrad nach Mariazell

Vier neue Radpilgerwege führen nach Mariazell. Dazwischen liegen idyllische Wälder, malerische Almen und Plätze zum Innehalten.

Ob mit dem Mountainbike, E-Mountainbike oder Gravelbike – beim Radpilgern steht nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern das achtsame Erleben des Weges. In der Hochsteiermark bieten vier neue Routen, die jeweils zwischen zwölf und 90 Kilometer lang sind und den traditionsreichen Pilgerort Mariazell zum Ziel haben, genau das: Raum für erholsame Pausen, inspirierende Begegnungen und Momente der Besinnung. Da finden Einsteiger wie geübte Radfahrer die passende Tour:

  • Vom Hubertussee (Kurzstrecke): Eine leichte, 12 km lange Route durch das Walstertal, ideal für eine kürzere Etappe. Zu bewältigende Höhenmeter: 100
  • Von Bruck an der Mur: ca. 80 km. Führt entlang des Seebergradwegs, über Turnau und das Niederalpl vorbei an der Dürrieglalm und Mooshuben. Höhenmeter: 1.900
  • Vom Steirischen Semmering: ca. 65 km. Verläuft über Mürzzuschlag und Neuberg durch die Frein. Höhenmeter: 700
  • Vom Roseggerhaus (auf der Pretulalpe): ca. 90 km. Aus der Oststeiermark kommend führt der Weg über Langenwang und St. Barbara hinab und schließt bei der Abzweigung Scheiklalm an die Route aus Bruck an. Höhenmeter: 2.100
Hoher hölzerner Aussichtsturm im Wald unter blauem Himmel.

Pilgerkreuz: Am Veitscher Ölberg steht das größte begehbare Holzkreuz der Welt.

©Getty Images/Stefan Sutka/istockphoto.com

Als Abstecher entlang der Radwege lohnt sich ein Besuch des ca. 41 m hohen Pilgerkreuzes am Veitscher Ölberg. Dort angekommen, verbindet der Aussichtspunkt das Naturerlebnis der umliegenden Berge mit einem Moment der persönlichen Einkehr.

Die empfohlene Reisezeit ist Mai bis Oktober.


 

Belinda Fiebiger

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