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Die schönsten Fußballstadien der Welt

Fußballstadien sind Schauplätze für Siege und Tragödien, Heimat von Spielern, Fans und Zusehern. Der Bildband „Weltatlas der Fußball Stadien“ zeigt die spektakulärsten Felder, wo Pelé oder Maradona Geschichte schrieben.

In vier Tagen ist es soweit und die Fußballstadien in den USA, Mexiko und Kanada verwandeln sich in tobende Hexenkessel, erzählen von Dramen und Tragödien, Siegen und Niederlagen. Fußballstadien sind die Stätten von Fans und Fußballfieber, Orte von Fußballschlachten und Sitz traditionsreicher Vereine – auch in Österreich.

Kult & Heimspiel

Wie etwa das ehemalige Fußballfeld auf der Pfarrwiese in Hütteldorf, wo Rapid 25 Meistertitel feierte, woran heute noch eine Gedenktafel  erinnert. Errichtet nach Plänen von Eduard Schönecker, der auch das Stadion Hohe Warte in Döbling baute, das in den 1920er-Jahren bis zu 85.000 Zuschauer fasste. Nach dessen Renovierung hört man heute höchstens noch etwa 5.000 Zuseher jubeln, wenn in der Naturarena ein Tor fällt. Die Spielstätte des First Vienna Football Club 1894 war einst das größte Fußballstadion außerhalb der britischen Inseln und Heimstätte des kultigen Wunderteams.

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Auf Initiative der FIFA wurde das zwischen Häusern, Palmen und Meer gelegene „Pelé Stadium Malediven“ 2023 nach der brasilianischen Fußballlegende benannt  

©Mohamed Naushad

Fußballstadien ziehen wegen ihrer Atmosphäre und oft auch wegen ihrer außergewöhnlichen Landmark-Architektur Fans an. Geschichten und spannende Fußball-Legenden von Pelé bis Messi & Mbappé, ranken sich auch um die größten Stadien und Fußballfelder der Welt.

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Das berühmte „Stadio Diego Armando Maradona“ in Neapel

©Shutterstock/PhotoLondonUK/shutterstock

Ball im Spiel auf der Meerenge 

„Der Weltatlas der Fußball-Stadien“ zeigt nach Kontinenten gegliedert, 1.000 der bekanntesten und spektakulärsten Arenen der Erde: vom größten Fußballstadion der Welt Camp Nou, in das knapp 100.000 Zuschauer passen, bis hin zu den neuen Stadien der Fußball-WM 2026. 
Geheimnisvolle Geschichten ranken sich etwa um das  spektakuläre Europa Sports Park, das seinen Namen zu Europa Point Stadium ändert, wenn die Nationalmannschaft Gibraltars dort spielt. Die Arena liegt unter dem berühmten Felsen von Gibraltar  (am Foto ganz oben) und dient vorwiegend als Rugby- und Mehrzweckstadion, aber auch für UEFA-Spiele. Durch seine Meereslage war Europa Point von nautischer und strategischer Bedeutung, als Übergang vom nordafrikanischen zum südeuropäischen Festland. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die marokkanische Küste, auch der nahe  Europa Point Leuchtturm ist als Ausflugsziel beliebt. 

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Der Weltatlas der Fußball-Stadien. 1000 legendäre Orte und ihre Geschichten, John Gillard, Midas Collection, 39 € 

©Midas Collection

Wer in Paris Fußball mit Architektur verbinden will, pilgert ins „Prinzenpark-Stadion“, Heimat von Paris Saint-Germain und weltberühmt für große Nächte in der Champions League, in denen Stars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé und Neymar sowie die berühmten Ultras die Stimmung anheizten. 
Berühmt für seine  50 Portalrahmen aus Beton, zieht es Fans genauso an, wie das  Stade Jean-Bouin gleich in der Nachbarschaft, das für seine geschwungene, futuristische Außenfassade bekannt ist. 

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Natur-Sportstätte im Wald: Das „Stadium Meshchersky Park“ in Moskau

©Shutterstock/Nick Ledzinskiy/Shutterstock

Diego Maradona machte wiederum das Stadio Diego Armando Maradona, früher Stadio San Paolo, berühmt, als er den Verein SSC Neapel in den 1980ern zu den historisch bedeutsamen Meisterschaften führte.  

Direkt am Meer

Und das Pelé Stadium ist das wichtigste Fußballstadion der Malediven. Dadurch ist internationaler Fußball sogar in der kleinen Inselnation möglich. Hinter dem Spielfeld liegt der Indische Ozean, der türkis und dunkelblau leuchtet.  

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Das entlegene „Henningsvær Stadium“ auf den Lofoten, Norwegen  

©Shutterstock/2020 ju.hrozian/Shutterstock

Auch das Henningsvær Stadion in Norwegen zählt zu den berühmtesten Fußballplätzen und liegt auf einem Felsen der Lofoten, innerhalb des Polarkreises, umgeben von Bergen, Meer und Fisch-Trockengestellen. Es ist ziemlich abenteuerlich, dort hinzugelangen: Man muss durch Tunnel, über Felsbrücken, durch ein kleines Dorf und an einer alten Kaviar-Fabrik, die heute eine Kunstgalerie ist, vorbeiwandern.

Zuschauer werden auch den Geruch nach Stockfisch und die kühle Meeresbrise am Fjord nie vergessen. Da riecht das heimische Ernst-Happel-Stadion sicher besser: nach den grünen Prater-Auen.   

Florentina Welley

Über Florentina Welley

Mag. Florentina Welley schreibt seit 2006 als Lifestyle-Autorin über ihre Lieblingsthemen: Mode, Reise, Design und Kunst. Darüber hinaus konzipiert sie Shootings, kuratiert auch Kunst- und Designevents. Auch Film-Erfahrung hat sie, etwa als Co-Produzentin für den Spielfilm „Die toten Fische“, darüber hinaus ist sie in Werbung und Medien bekannt für Konzepte, Textierungen jeden Genres und Modeproduktionen samt Styling, Regieassistenz, Ausstattung und Kostümbild.

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