Leben 05.12.2011

Österreich ist Nokia-Bastion

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Laut Studie nutzen 42 Prozent der Österreicher Nokia-Handys. iPhone-Kunden sind aber am zufriedensten.

Alle reden vom iPhone, doch am Markt spielt es nach wie vor nur eine geringe Rolle. 42 Prozent der Österreicher nutzen Nokia, Samsung folgt mit 20 Prozent, dahinter rangiert Sony Ericsson mit 13 Prozent. Das iPhone kommt auf 9 Prozent und liegt damit auf Platz 4. Bei der Kundenzufriedenheit liegt das Apple-Handy allerdings ganz klar auf dem ersten Platz, geht aus der "Social Impact Studie 2011" im Auftrag von A1 hervor.

Jeder vierte geht mobil online

Bereits jeder vierte Handynutzer steigt mit dem Endgerät auch ins Internet ein - eine Steigerung um zehn Prozentpunkte im Vergleich zu 2010. Mehr als ein Drittel aller, die Social Networks auf PC sowie Smartphone nutzen, tun das bereits häufiger mobil. Instant Messaging wird von 36 Prozent häufiger am Handy als auf dem PC genutzt, vergangenes Jahr waren es nur 10 Prozent. Navigation bzw. Routenplaner werden jeweils auf beiden Plattformen - also am PC bzw. Handy - gleich stark genutzt.

Die beliebtesten Apps sind Spiele, Nachrichten sowie Social Media. Besonders lokale Infos spielen eine große Rolle: 65 Prozent haben Interesse an Apps mit lokalem Bezug - von Kostenabfrage über Bürger-Services bis hin zu Navigationsdiensten für Österreich, geht aus der Studie hervor.

Betriebssystem für Kauf ausschlaggebend

Das Betriebssystem ist mittlerweile zu einem entscheidenden Faktor geworden - v.a. für junge Männer. Für 33 Prozent ist das Operating System (OS) ausschlaggebend für die Handy-Wahl. Unter der gesamten Bevölkerung ist es immerhin knapp jeder Fünfte.

Drei Viertel der Handybesitzer tragen ihr Mobiltelefon immer bei sich. Gleichzeitig gibt es einen Trend zur gezielten Nicht-Erreichbarkeit. 46 Prozent empfinden heute ständige Erreichbarkeit als lästig, 2010 waren es 38 Prozent. 53 Prozent nehmen ihr Handy auch mal bewusst nicht mit, um ungestört zu sein - 2010 lag der Anteil bei 49 Prozent, 2007 bei 33 Prozent.

Erstellt am 05.12.2011