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Leben Mode & Beauty
06/27/2022

Sarah Jessica Parker: "Hört auf zu sagen, dass mich graues Haar mutig macht"

Die Schauspielerin setzte mit ihren "Herringbone Highlights" einen neuen Trend - und merkte es zunächst nicht.

Wahres Modevorbild ist man, wenn man einen Trend setzt, und sich dessen nicht mal bewusst ist. Schauspielerin Sarah Jessica Parker reagierte ziemlich verblüfft, als sie vom Magazin Allure darüber informiert wurde, dass sie "Herringbone Highlights" (dt. Fischgrät-Highlights) trägt.

Eleganz

Wer mit dem Begriff noch wenig anfangen kann: Der Haarfarben-Trend zielt darauf ab, graues Haar elegant in Szene zu setzen. Anstatt es nämlich ständig am Ansatz nachzufärben, werden graue Strähnchen mit der Naturhaarfarbe "verwebt" -  quasi wie bei einem Fischgrätparkett.

Der Trend, für den Sarah Jessica Parker neben ihren Branchenkolleginnen Jennifer Aniston und Gwyneth Paltrow unwissentlich zum Gesicht wurde, wurde vom Londoner Star-Stylisten Tom Smith entwickelt. Auf den Social-Media-Plattformen Instagram und Tiktok verrät er den Trick.

Übergangsfarben

Wer den Trend beim nächsten Friseur-Besuch erklären muss, sollte laut Smith auf das Beispiel des Fischgrätparketts zurückgreifen. Es veranschauliche schön, wie unterschiedliche Farben miteinander verwoben und Grau als eine Highlight-Farbe eingesetzt werden kann.

Dazu kommen je eine wärmere und kühlere Farbe. Diese werden jedoch nicht einfach strikt aneinandergereiht, sondern ungleichmäßig in diagonalen Linien verteilt. So entsteht ein nahtloser Übergang zwischen Grau und Farbe.

Der Trend schmeichele jedem Hauttyp, da er mit warmen oder kühlen Untertönen individuell auf die Trägerin oder den Träger abgestimmt werden kann.  

Nicht Absicht

Das Internet liebt den Trend bereits. Parker erklärt im Allure-Interview, dass sie ursprünglich eher aus pragmatischen Gründen darauf zurückgriff: "Ich kann keine Zeit damit verbringen, alle zwei Wochen eine Grundfarbe zu bekommen. Ich kann es nicht tun. Nope. Zu viel."

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Als Parker letzten Sommer beim Essen im Freien in Manhattan fotografiert wurde, überschlugen sich die Schlagzeilen. Der Grund: Sie war ungeschminkt, trug keinen BH und ihr leicht ergrautes Haar nach hinten frisiert. 

"Monatelang wurde darüber gesprochen, wie mutig ich bin, weil ich graue Haare habe", erinnert sie sich. "Ich dachte mir: Bitte, bitte, applaudiert doch mal jemand anderem für seinen Mut!" Zumal sie, wie Parker betont, noch nicht einmal mit dem Färben ihrer Haare aufgehört hatte. Die Fischgrätensträhnchen waren nur von der Sommersonne ausgebleicht.

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