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freizeit Leben, Liebe & Sex
08/01/2012

Mein Workout: Boot Camp

Fitness im persönlichen Härtetest. Diesmal: Boot Camp

von Laila Daneshmandi

Es gibt viele Arten zu sterben. Beim Vienna City Boot Camp bin ich gleich mehrmals gestorben. Zum Beispiel bei den gefühlten 200.000 Liegestützen. Oder als ich mit einem überdimensionalen Sandsack über den Heldenplatz laufen musste. Aber eigentlich schon beim Aufwärmen.

Beim Namen Boot Camp denke ich an einen amerikanischen Sergeant, der seine Rekruten in Grund und Boden schreit – Billy Franzke verspricht mir aber vorab: er brüllt seine Schützlinge nicht an, er „motiviert sie positiv“. Das klingt vertrauenswürdig – ja, richtig nett! So achtete er zum Beispiel beim Laufen im Stehen penibel darauf, dass ich meine Knie ja hoch genug hebe: „Das geht noch höher!! ... NOCH MEHR!“

Als ich bei der zehnten Liegestütz-Variation aufgeben wollte, säuselte er mir verständnisvoll ins Ohr: „GEMMA, GEMMA, GEMMA, DER URLAUB IST VORBEEEIII!!“

Immerhin: Im Gegensatz zum US-Sergeant macht das Billy mit einem motivierenden Lächeln – fast immer. Dabei hätte ich in diesem Moment so gerne von meinem letzten Urlaub geträumt – mein Gehirn war allerdings damit beschäftigt sich tot zu stellen, damit mein Körper kurz vor dem Kollaps einfach nur tut, was Billy will. Obwohl ich am nächsten Tag dann noch einmal gestorben bin (der Muskelkater...), muss ich gestehen: der Endorphin-Rausch nach dem Training war es definitiv wert.

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➜GEEIGNET FÜR:  Grenzgänger, Masochisten und alle, die sich auspowern wollen. Nichts für Weicheier.

➜FUN-FAKTOR:  Ist das Boot Camp einmal überstanden, gibt es einen Glücksrausch ohne Gleichen.

➜EFFEKT: Beim Training fragt man sich, was einem gerade nicht weh tut – beim Muskelkater danach auch.

➜INFOS: Die erste Stunde kostet 8 Euro. Danach je nach Paket ab 10 Euro. Infos unter www.viennacitybootcamp.at

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