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09/24/2012

Megaupload steht kurz vor der Rückkehr

Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom kündigte am Wochenende an, dass die Programmierarbeit für das neue Megaupload zu 90 Prozent abgeschlossen sei. Dotcom will ein neues, globales Netzwerk basteln, an dem sich Filehoster außerhalb der USA beteiligen können. Angeblich gibt es auch bereits Investoren.

Dotcom meint es ernst mit seinen Plänen, Megaupload zurückzubringen. Das Netzwerk hatte zu seinen stärksten Zeiten einst 50 Millionen Besucher pro Tag, bevor es abgedreht wurde. Nun arbeitet Dotcom seit einigen Wochen an der Rückkehr von Megaupload. 90 Prozent der Programmierarbeit sei nun abgeschlossen, berichtet "TorrentFreak". Zudem habe Dotcom erste Partner und Investoren gewinnen können. Auch die Rechtsanwälte stehen bereit. Man müsse sich allerdings noch ein wenig gedulden, so Dotcom.

"Tschüss Echelon, hallo Freiheit"
"Wir bauen ein massives, globales Netzwerk. Alle Hoster außerhalb der USA werden dazu in der Lage sein, ihre Server und Bandbreiten zu vernetzen. Seid bereit", schrieb der MegaUpload-Gründer vor wenigen Wochen auf Twitter. Dotcom erklärte, dass das neue "Mega" eine Ein-Click-Verschlüsselung von allen Datentransfers geplant sei. "Einfach zu nutzen und kostenlos, totale Privatsphäre", preist der MegaUpload-Gründer sein Projekt an. Zudem sagte er: "Sie haben den falschen Mann missbraucht. Ich werde die Welt auf den Kopf stellen. Die Macht gehört den Leuten. Und tschüss Echelon. Hallo Freiheit".

Der Gründer der Filehoster-Plattform Megaupload hält sich derzeit bei seiner Familie in seinem Haus nördlich von Auckland auf. Er wurde im Jänner festgenommen. Die US-Behörden werfen ihm vor, MegaUpload zu einem der größten Umschlagplätze für unlizensierte Kopien von Filmen und Musik gemacht zu haben - den Rechteinhabern sei eine halbe Milliarde Dollar Schaden entstanden. Dotcom weist die Vorwürfe zurück und wehrt sich gegen die Auslieferung in die USA.

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