Vielsprachigkeit in der Österreichischen Nationalbibliothek

© ÖNB

Vielsprachig
05/14/2016

Wie viele Sprachen spricht die Österreichische Nationalbibliothek?

Bücher in gut zwei Dutzend Sprachen stehen in der Biblioteca Eugeniana im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek.

Die vielsprachige Bücher-Sammlung von Prinz Eugen ist Anregung für die eineinhalbstündige Gesprächsrunde von Silvia Iannetti von der Kommunikations- und Marketing-Abteilung der größten österreichischen Bibliothek, die erstmals bei der Kinder Business Week mitmacht. Die selbst mehrsprachige junge Frau wird eingangs, wie sie dem Kinder-KURIER verraten hat, die teilnehmenden Kinder fragen, welche Sprachschätze sie selbst alle mitbringen. Oder welche sie lernen möchten und warum. Und dass es nicht nur Laut-Sprachen gibt, sondern auch andere wie Gebärden-, Körper-, Zeichen- usw. -sprachen.

Daraus wird sich wahrscheinlich ein Gespräch über Vorteile von Mehrsprachigkeit ergeben. Die Vertreterin der ÖNB wird außerdem berichten, wie viele Bücher in dieser Bibliothek stehen, in welchen Sprachen sie geschrieben sind und warum ein Kaiserhaus überhaupt Bücher in anderen Sprachen gesammelt hat. Wie hat das Kaiserreich überhaupt ausgesehen? Da wird Iannetti alte Landkarten zeigen. In diesem Reich gab es eine große Vielfalt an Sprachen.

Neben der Sprachenvielfalt wird in dieser Gesprächsrunde auch berichtet, welche Berufe alle in der Nationalbibliothek vertreten sind – für so eine große Einrichtung braucht es weit mehr als "nur" Bibliothekarinnen und Bibliothekare.

Einige Museen

Außerdem beherbergt die Österreichische Nationalbibliothek unter ihren Dächern nicht nur Bücher, sondern auch einige Museen – das Esperanto-, Globen-, Literatur- und Papyrusmuseum. Diese anderen Abteilungen werden anhand von Faksimiles und Objekte (Papyri, Globen / Karten, usw.) auch kurz vorgestellt.

Iannetti bereitet auch ein Wörterquiz aus dem Kaiserreich bzw. rund um die Welt vor. Dabei kriegen die TeilnehmerInnen Kärtchen und können die zugehörigen Wörter den Übersetzungen oder dem Ursprungsland zuordnen.

Für Leseratten: Buchhandel und Buchbinderei

Wie kommen die Geschichten zu den LeserInnen? Du denkst dir eine Geschichte aus, möchtest dass sie vielleicht auch andere Kinder lesen können, aber nicht online, sondern in einem Büchlein. Wie geht das? Wen braucht’s dazu aller? Welche Berufe sind gefragt, um von einem – schon fertigen Text – bis zu einem gedruckten Buch zu kommen?
Was ist ein Verlag, was eine Lektorin/ein Lektor? Und reicht es, wenn alles irgendwann einmal in der Druckerei landet oder doch noch nicht? Die Geschäftsführerin des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels, Inge Kralupper, wird das erklären.

Bücher machen

In einer Ideenwerkstatt am Handwerkstag (Freitag) kannst du ein kleines – leeres – Büchlein selber produzieren. Wie das geht, zeigt dir die Buchbinderin Barbara Uhl. Du sollst aber nicht nur zuschauen, sondern auch selber Hand anlegen – aus einzelnen Blättern, Kleber und Karton stellst du dein eigenes kleines Büchlein her, das du natürlich am Ende mit nach Hause nehmen kannst.
Vielleicht füllst du es dann ja mit eigenen Texten und/oder Zeichnungen. Oder du magst es jemandem schenken oder was auch immer dir einfällt ...

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