Kiku 13.04.2012

Kipp den Stein ins Loch, wirf Würfel-Türme um!

Kipp den Stein ins Loch, wirf Würfel-Türme um! © Bild: Heinz Wagner

Zwei Spieletests junger Reporterinnen

.Tilt

Ich bewerte heute das Spiel „.TILT“. Es ist ein Spiel ab 8 Jahren, das man auch alleine spielen kann. Die Altersempfehlung finde ich nicht ganz passend, da das Spiel doch sehr kniffelig ist und nicht alle Kinder in dem Alter übermäßig viel Geduld besitzen.Das Spiel beinhaltet: 1 Anleitung (in 4 Sprachen), 1 Spielfläche und 1 Basis (so kann man das Spielfeld nach oben, unten, links und rechts kippen), 2 grüne Spielsteine, 4 blaue, 6 graue Stoppsteine 1 Aufbewahrungsbeutel und 40 Aufgabenkarten.Das Ziel: Man muss die grünen Spielsteine in das Loch in der Mitte des Spielfeldes befördern, während die blauen Steine nicht in das Loch fallen dürfen.Regeln: die Spielsteine dürfen nur durch das Kippen der Spielfläche bewegt werden. Bei jeder Bewegung müssen sich alle Spielsteine so weit wie möglich bewegen.Die 40 Aufgabenkarten sind in 4 Schwierigkeitsstufen (vom Anfänger bis zum Profi) unterteilt, obwohl die erste sehr leicht ist und die letzte unlösbar scheint.Da es 40 Karten mit Aufgaben darauf gibt, wird das Spiel auf jeden Fall nicht so schnell langweilig. Wenn man überhaupt nicht auf die Lösung kommt, gibt es auf der Rückseite der Karte einen Tipp, wenn es dann noch immer nicht funktionieren sollte (was bei diesem Spiel öfters vorkommen kann, da die letzten zwei Schwierigkeitsstufen wirklich sehr schwer sind) steht unter dem Tipp die Lösung zum Ziel.Dieses Spiel ist nicht für Leute geeignet, die wenig Geduld haben, denn davon braucht man bei diesem Spiel wirklich sehr viel.Die erste Schwierigkeitsstufe ist sehr einfach, jeder kann sie lösen, die zweite auch noch, die dritte kann einen schon mal verzweifeln lassen und die vierte ist für einen 8-Jährigen eindeutig zu schwer.Ich finde es allerdings sehr gut, dass endlich mehr Spiele für nur eine Person entwickelt werden, da es viele Leute gibt, die lieber alleine spielen oder keinen Freund oder ein Familienmitglied haben die mit einem spielen.Wenn man gerne Sudokus und dergleichen löst, ist dieses Spiel genau das Richtige. Auch bei Reisen und Autofahrten ist dieses Spiel ein netter Zeitvertreib, vor allem weil man es in einem Beutel aufbewahren kann und es daher eher klein und leicht ist. Sarah König, 13

Tipover

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© Bild: Heinz Wagner

Das Spiel heißt "Tipover". Eine kleine rote Kiste ist immer das Ziel. Du musst die anderen – verschieden hohen – Kisten kippen und so einen Weg zum Ziel erschaffen.Das Spiel beginnt so: Du wählts zuerst eine Karte und stellst die Kisten so auf  wie es dort angezeigt wird. Der geschlossene Teil der Kiste kommt nach unten auf das Spielfeld. Gib die Spielfigur auf jene Kiste auf der das entsprechende Symbol aufgedruckt ist. Beginne ganz genau dort wo die Spielfigur steht und kippe die Kisten so um, damit du einen Weg zur roten Kiste findest. Die Spielfigur kann sich nur auf Kisten bewegen und rauf oder runter klettern oder geradeaus laufen. Dazu muss sie immer eine Kiste berühren.Die Kisten können nur umgeworfen werden, wenn die Spielfigur ganz genau auf der Kiste steht. Wenn die Spielfigur die Kiste umgeworfen hat, kann sie sich frei bewegen wie du willst. Du kannst di e Figur auch über schon umgeworfene Kisten bewegen, damit du das Ziel erreichst.

Die Spielfigur

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© Bild: Heinz Wagner

Darf leider nicht auf die Kisten steigen, wenn sie nicht mit einander verbunden sind, das heißt, du kannst nicht über einen "Graben" springen. Leider geht es auch nicht, wenn du diagonal (schräg) springen müsstest. Über die Lücken darf man auch nicht springen. Es darf auch nicht mit der Spielfigur der Boden der Spielfläche berührt werden.Wenn du irgendwo nicht mehr kannst und feststeckst, kannst du immer die Karte umdrehen und die Lösung anschauen. Die hilft dir weiter – vielleicht. Am Anfang kann auch die Lösungskarte verwirren, beginne daher wirklich mit den "Anfänger"-Karten. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen."Tipover" wurde von James W. Stephens als Computerspiel entwickelt und online gestellt. Die Version zum Angreifen wurde dann vom Puzzleerfinder M.Oskar van Deventer entworfen und von George Miller gebaut.Du kannst das Spiel auch online ausprobieren, allerdings nur vier Level kostenlos.Ilknur Kablan, 14

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Erstellt am 13.04.2012