Kiku
23.01.2013

Keine Schulglocke, viel Lärm und Start um 9 Uhr?

Einige Beiträge rund um Schule

Zu hohe Lärmbelastung
Die Lärmbelastung in den Schulen steigt ständig. Davon betroffen sind die meisten Schulen Wiens. Die Schüler der Klasse 2A der Haizingergasse möchten wieder eine normale Lautstärke haben.
In den Pausen ist in der Klasse die Entspannung extrem reduziert. Kinder schreien durch den Raum und manchmal wird geprügelt. Auch die Stunden sind manchmal lauter als sie für die meisten Schüler angenehm wären. Mehrere Schüler beschwerten sich. Doch leider hat sich bis jetzt noch nicht viel geändert.
Der Klassenvorstand der 2.A hat die „30 cm Lautstärke“ eingeführt. Das ist ein Versuch, mit dem Sitznachbarn so leise zu reden, dass der andere Sitznachbar nichts versteht. Doch dieser Versuch ist leider gescheitert. Der Klassenvorstand weiß nicht weiter.
Wir hier beim KINDERKURIER haben eine Umfrage in der Klasse 2.A durchgeführt. Das Ergebniss lautet: 12 Personen finden es zu laut und 16 Personen stört die Lautstärke nicht.
Die Müllabfuhr steht manchmal während der Stunde vor der Schule und die Kinder können sich nicht konzentrieren wegen dem Lärm, berichtet Marlene S. Doch langsam bessert es sich.
Genda H., Marlene S. und Elisabeth S.

Schule Haizingergasse ohne Schulglocke!

Am 21. Jänner 2013 startete das Projekt „Eine Woche ohne Pausenläuten“ in der Haizingergasse. Die Schulgemeinschaft will sehen, wie sich Lehrer und Schüler verhalten. Wir haben Mitschüler_innen interviewt.
Kiku: Wie findet ihr es ohne Pausenläuten?
Bernhard, Sammy: Es ist nicht so gut, weil man sich nicht auskennt, wann die Pause beginnt bzw. die Stunde beginnt!
Lisa und Hanna:Gut, weil es angenehmer ist.
Nachteile: Viele Lehrer und Schüler kommen zu spät in den Unterricht. Lehrer müssen immer auf die Uhr schauen. Vorteile: Kein Stress wegen dem plötzlichen Läuten.
Julia, Jacky, Seri :-)

Schule ab 9 Uhr?

Eine Stunde länger schlafen. Für viele Schüler ein schöner Traum. Das John-Lennon-Gymnasium in Berlin will nun über eine Verschiebung des Schulbeginns von 8 auf 9 Uhr abstimmen.
Vor gut einem Jahr diskutierte die Bezirksschülervertretung einen Antrag, auch in Dortmund, erst um 9 Uhr anstatt um 8 Uhr in der Klasse zu sitzen. „Wenn Klausuren um 8 Uhr beginnen, sind die meisten Schüler noch gar nicht richtig wach. Eine Verschiebung um eine Stunde würde wirklich etwas bringen”, sagt Bezirksschülervertreterin Miriam Böhm.
Umfrage: 20 von 28 Schülern der 2a der AHS Haizingergasse sind dagegen, dass die Schule um 9 Uhr beginnt. Sie sind dagegen, weil sie nicht später aus haben wollen. Wenn Sie auch etwas dazu sagen wollen, dann schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag.
Stefan, Wiktor, Philipp und Sasa

Viele Jugendliche stehen drauf

Immer mehr Jugendliche wollen Markenartikel. Eine Umfrage ( Quelle: Statista.com) zeigt, dass 77,50% der befragten Jugendlichen teure Marken „in“ finden, wie zum Beispiel: Hollister, Abercrombie und Fitch, Timberland, Apple u.v.m. Viele Teenager denken, wenn sie ihr ganzes Erspartes ausgeben, dass sie in der Schule, bei ihren Mitschülern gut ankommen.
Interview
Eine Professorin sagt uns ihre Meinung darüber.Reporterin: „Kaufen sie Marken?“
Professorin: „Ja, aber nur wenn ich das Gefühl habe, dass diese Marken auch Qualität haben.“
Reporterin: „Würden sie Ihren Kinder Markenkleidung kaufen, wenn Sie diese darum bitten?“
Professorin: „Nein, eigentlich nicht. Nur wenn es wirklich nötig ist. Aber im Volksschulalter spielt das noch keine große Rolle.“

Umfrage in der 2A Haizingergasse: „Habt ihr Markenkleidung?“
Ja: 21
Nein: 4
„Wollt ihr wieder Markenartikel haben?“
Ja: 14
Nein: 11
Mara B. Katja M. Rosa M.

Über einen Wiener Verein

Volley16ist ein Volleyballverein, der in Wien-Ottakring von Petra Meingast gegründet wurde, jetzt aber unter anderem auch in Wien 18, trainiert.
Die Spielerinnen trainieren 5 Mal in der Woche. Die Dauer der Trainingsstunden ist immer unterschiedlich. Jedes Jahr findet ein Weihnachtstunier statt, bei dem die Mädchen in verschiedenen Klassen gegeneinander spielen. Und zum Schluss bekommt jede ein T-Shirt.
Es gibt auch Ostertrainingslager in Fürstenfeld ( Steiermark) und ein Sommertrainingslager in Obertraun (OÖ). Dort trainieren die Spielerinnen von früh bis spät Volleyball zu spielen. Manchmal wird auch durch den Wald gelaufen oder eine Wanderung auf einen Berg gemacht.
Es findet auch ein Pfingsttunier in der Simmeringer Rundhalle statt. Die Trainerin organisiert für die Teams viele Tuniere und Meisterschaftsspiele.
Christine Müller, Viktoria Hammer, 11 und Jelena Trifunovic, 12

26 von 26 gegen AKW

Im Gegensatz zu Atomstrom benutzen wir Österreicher Wind-, Wasser, Solarenergie und Wärmekraftwerke. Obwohl ein Reaktor so viel Strom wie 1400 Windräder erzeugt, sind wir Österreicher trotzdem dagegen. Das ist nicht ganz unbegründet. Auch wenn wir keine Erdebeben haben, kann immer ein technischer Aussetzer passieren. Außerdem sind wir ohne Atomkraftwerke im Fall eines Krieges besser dran. Ganz nebenbei ging die Volksabstimmung (5.11.1978) gegen Atomstrom aus.

Laut einer Umfrage in unserer Klasse stimmen 26 Kinder von 26 gegen Atomstrom. Unsere Nachbarländer besitzen folgende Anzahlen an Reaktoren: Slowakei 4, Tschechien 6, Slowenien 1, Deutschland 9 und die Schweiz 5. Liechtenstein, Italien und Ungarn besitzen keine arbeitenden Reaktoren.
Mikk Viilukas, Jakob Fröhlich und Tobias Brosch, 11

Tipps aus Kinderhand

Die Grippewelle dreht mal wieder ihre Runde. Derzeit sind ca. 42.000 ÖstereicherInnen betroffen. Die meisten davon sind 5- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche. Nach ungefähr 6 Wochen werden ca. 400.000 Menschen erkrankt sein.
Ein Grund der immer größer werdenden Anzahl der Betroffenen: das kalte, nasse Wetter. Deswegen kommen pro Tag ca. 30 zusätzliche Patienten in das Wiener AKH und die Rettung fährt 3 Mal öfter als sonst.
So können Sie sich schützen: Lassen Sie sich so schnell wie möglich impfen, waschen Sie sich oft die Hände, vermeiden Sie den Zigarettenrauch, betreiben Sie viel Sport und lassen Sie die Hände vom Alkohol.
Lisa König, Hanna Rosenauer, 11 und Linda Wolf, 12

Ab- und aufbauen - spannendes Computerspiel

In den vergangenen Monaten boomte das Kreationsspiel Minecraft sehr stark. Ca. 9 Mio. Menschen auf der Welt besitzen das Spiel.
Am 17.Mai 2009 kam das Spiel zum ersten Mal auf den Markt. Die anfängliche Alpha-Version war noch nicht ganz ausgereift. Der Erfinder Markus Persson, auch Notch genannt, entwickelte mit einer Gruppe von 11 Personen Minecraft.

Der Sinn des Spiels besteht darin, Blöcke abzubauen und auf einer anderen Position wieder hinzubauen. Andere Personen sehen den Sinn des Spiels auch darin, dass man sich Sachen im echten Leben besser vorstellen kann. Das Wichtigste dabei ist, Spaß zu haben.
Das Spiel lässt sich sowohl alleine als auch zusammen in der Mehrspielerfunktion spielen. Außerdem gibt es Erweiterungen wie sein eigenes Aussehen verändern, Texturenpacks (bessere Grafik) einzufügen und das Spiel durch Modifikationen (Verbesserungen) zu erweitern. Neuere Versionen kommen regelmäßig heraus, um das Spiel noch zu verbessern, da es immer Fehler gibt.
Sogar Erwachsene spielen dieses Spiel, weil es kein vorgegebenes Ziel gibt. Jeder kann sich selber eines suchen.
Paul, Bernhard, Steve, Sammy

Quelle: Minecraft Mojang