Tauchen im Haifisch-Becken

Haitauchen
Foto: Petra Harranth

10-jährige Jungreporterin beschreibt die Faszination des Tauchens in einem Haifischbecken.

Kannst du dir vorstellen in einem Aquarium mit Haien und verschiedenen Rochenarten zu tauchen?

Das war eines von vielen Highlights eines 4-tägigen Dubaiurlaubs im vergangenen Mai. Der Urlaub im Atlantis Hotel, an der Spitze der künstlichen Palmeninsel, war mega cool. Eine Besonderheit dieses Hotels ist das 10 Meter tiefe Aquarium, in dem man auch tauchen darf. Es ist das größte Open-Air-Aquarium im Nahen Osten und in Afrika. Darin leben 65.000 Meerestiere in allen Größen und Formen.

Faszinierend

Haitauchen Foto: Petra Harranth Ich war am Anfang sehr überrascht, dass man in einem Haibecken tauchen kann. Für das Tauchen in diesem faszinierenden Becken brauchte man einen Tauchschein, ein „Brevet“. Ich habe zwar schon meinen ersten PADI Seal Kurs bei einer Tauchschule gemacht, aber das reichte dafür leider nicht aus. Also beschloss ich gleich dort meinen ersten Tauchkurs für den „Scuba Diver“, das ist die erste Stufe, zu machen und durfte meinen letzten Tauchgang in dem „Shark Attack“-Becken im Aquaventure Park machen. Soooo cool, ich konnte es vor Aufregung gar nicht erwarten. In diesem etwas kleineren Haibecken, durch das eine durchsichtige Röhre einer Rutsche verläuft, leben verschiedene Haiarten, Rochen und andere Fische.

Nach den Theorieeinheiten in der Tauchschule und den ersten Übungen im Pool machte ich noch zwei Tauchgänge im Meer und dann war es endlich so weit! Ich durfte mit Haien tauchen!!! Ich war schon so gespannt. Als wir in den Wasserpark kamen, empfing uns auch schon mein Tauchlehrer. Nach einem kurzen „Briefing“ (Besprechung des Tauchgangs) bereiteten wir unser Equipment (Ausrüstung) vor und machten noch den wichtigen „Buddy-Check“ (Partner-Kontrolle). Bei dem Briefing wiederholte mein Tauchlehrer noch einmal, dass ich nichts angreifen soll (eine Grundregel beim Tauchen) und dass die Haie nicht gefährlich, sondern nur neugierig sind!

(Ganz) nah

Haitauchen Foto: Petra Harranth Dann ging es auch schon los. Ich freute mich riesig. Als wir abtauchten, sahen wir auch gleich verschiedenste Arten von Fischen wie zum Beispiel den Weißspitzenriffhai oder den Schwarzspitzenriffhai, verschiedene Rochen-Arten, wie den Gitarrenrochen oder den Adlerrochen und auch einen Ammenhai. Mein Tauchlehrer und ich tauchten zuerst einmal ein Stück tiefer, bevor wir auf den Grund zu einem Ammenhai tauchten und ihn ganz aus der Nähe anschauten. Es war faszinierend, wie ruhig dieser Hai war, als wir „gefühlt“ nur noch einen Millimeter von ihm entfernt waren. Allerdings schaut durch die Taucherbrille unter Wasser immer alles näher und größer aus, also glaube ich, dass der Abstand doch größer war. Wir schwammen auch hautnah an einigen Rochen und etlichen anderen, wunderschönen Fischen vorbei. Es war so aufregend und machte mir riesig großen Spaß in diesem Aquarium zu tauchen. Ich war richtig glücklich!!! Auch ein Kameramann filmte zur Erinnerung alles mit!, ich liebe dieses Video und schaue es mir immer wieder gerne an. Nach 30 Minuten war dann der Tauchgang aber leider viel zu schnell vorbei und wir tauchten wieder auf. Dieses einzigartige Erlebnis wird mir immer in Erinnerung bleiben. Davon bin ich heute noch fasziniert!!!!!!

Message

Haitauchen Foto: Petra Harranth Jetzt habe ich noch eine letzte wichtige Botschaft:

Ich finde Haie sind wundervolle Geschöpfe der Natur, sie haben eine wichtige Aufgabe im Meer als Unterwasser-Gesundheitspolizei! Ich fühlte mich in dem Becken sicher und war fasziniert von ihnen!

Auch wenn immer wieder Menschen von Haien verletzt oder gar getötet werden, sterben jedes Jahr viel mehr Haie durch Menschen, aber OHNE HAIE STIRBT DAS MEER und ohne Meer ... (Quelle: http://www.save-wildlife.org/themen/save-the-oceans/ohne-haie-stirbt-das-meer)

Eure
Angelina Harranth, 10

 

 

(kiku / A.H.) Erstellt am
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