Experimente mit Dr. Blubber

Versuche rund ums Wasser im Naturhistorischen Museum

Begrüßt werden die Kinder der 3b der Volksschule Zwentendorf (NÖ) von Stationsbetreuerinnen - und Dr. Blubber, dem wie ein schmutziger Wassertropfen aussehenden Maskottchen des Kids' Lab im Naturhistorischen Museum Bevor's ans Experimenteiren geht, braucht's natürlich Schutz-Schürzen und -brillen Ha, bei Station drei gleich beim Fenster darfst du zuerst das saubere Wasser ordentlich verschmutzen – mit Holzstückerln, Seifenlauge, Sand…. Ja, und dann geht’s darum, den Dreck wieder raus- und das kostbare Nass wieder rein zu kriegen. Das geht. Wirklich. Unter anderem wird es durch eine Filtertüte geleert – da bleiben natürlich die festen Schmutzteile wie Holzstückerln hängen. Eh kloar. Aber Benita und Patrick, Fabian und Bleona sowie Andrea und Marlene aus der 3b der Volksschule Zwentendorf (Niederösterreich) können beim Lokalaugenschein des Online-Kinder-KURIER im neuen Kids-Lab im Naturhistorischen Museum auch die Seifenflocken „wegzaubern“. Chemie heißt dieses „Zauber“mittel. Alaun-Pulver kommt in die Mischung – die Seifenflocken beginnen dadurch im Wasser zueinander zu finden und schweben nach oben. Lassen sich somit rausfiltern. Aber noch schaut das Gemisch nicht gerade ganz sauber aus. Nun drücken die drei Zweier-Teams aus einer Verpackung jeweils eine schwarze Tablette raus – Aktivkohle. Die schmeißen sie in den Behälter, die Tablette beginnt sich aufzulösen. Die nun ziemlich schwarze Flüssigkeit leeren sie erneut durch einen Papierfilter – und siehe da – unten tropft aus dem Trichter recht sauber wirkendes Wasser. Die Volksschüler_innen – und nicht nur sie – sind baff erstaunt, was die Kohle da zuwege gebracht hat!
„Trinken würd ich’s aber nicht“, meint die Stationsbetreuerin, „es schmeckt noch immer ein bissl nach Seife!“ Mit einem anderen chemischen „Wunder“mittel, das aus dem Alltag sogar einigermaßen bekannt ist, experimentieren in der Zwischenzeit bei einer anderen Station Corinne, Lea-Sophie, Eva-Maria, Danijela und Kerstin. Sie geben kleines Granulat zu Sand in je einem Trichter – und gießen danach vorsichtig Wasser drauf. Beim Trichter voller reinem Sand, rinnt Wasser einfach durch. Dort, wo das Granulat im Sand ist, saugt dieses das Wasser auf, wenig tröpfelt durch. Dieser „Super-Absorber“ ist auch in Babywindeln „versteckt“ – weshalb du als Kleinkind normalerweise ziemlich trocken in deinen Windeln warst. Vielleicht hast du ja eine junges Geschwisterchen, wo du das auch beobachten kannst ;) Links siehst du noch die zwei verschieden "nassen" Sand-Trichter.

Und noch eine Experimentierstation rund um Wasser wurde von einem großen Chemiekonzern für die nächsten paar Wochen in diesem Raum im Museum eingerichtet: Testweise - auch für Reporter_innen - führen ein zweiter Fabian, Lisa, Stefan und Ardian diesen Versuch durch: Sie geben bunte Kugerln (die unterschiedlich schwer sind) in die schmale, hohe Röhre mit dem Wasser. Nicht alle sinken nach unten – manche bleiben auch an der Oberfläche und schweben dort herum. Und das beginnen die Kids nun zu erforschen.

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(kurier) Erstellt am
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