Kiku
08.02.2013

Elefant im Kaffee und Flaniermaschinen

Workshops und Ateliers rund um ein altes Kino in Wien-Margareten

Was sind/waren Spinatwachter? Und was hat ein Elefant mit Kaffee zu tun? Ganz schön viel, wenn der Hundsturm bellt.
Bevor’s zu verwirrend wird: In der Wiener Margarethenstraße, knapp bevor sie in den Gürtel mündet, befindet sich der „Hundsturm“, einst ein uraltes Kino, heute eine zeitweise vom Volkstheater bespielte Stätte, vor allem für Workshops, Ateliers und Performances. In den jüngsten Wiener Semesterferien war hier das Zentrum einiger kreativer Ateliers für Kinder und Jugendliche – alle gemeinsam unter dem Übertitel „Der Hundsturm bellt“.

Viele Wege und Sätze

Wie ein Stadt- bzw. Bezirksplan wirken die auf dem Boden des einstigen Kino-, heutigen Theatersaales aufgeklebten Linen – wie Straßen und Plätze mit einigen, wenigen Häusern. Hier haben Sarah, Isabella, Laura, Alva und Laurenz zunächst „ihre eigenen Bezirke“ gesucht und fixiert – und dann natürlich Verbindungswege zueinander gepickt. Hier knotzen sie beim Lokalaugenschein des Kinder-KURIER zunächst im Kreis auf dem Boden und lassen Revue passieren, was ihnen tags zuvor ältere Leute, die sie in Margareten, dem 5. Wiener Bezirk, erzählt haben. Unter anderen hatte sich eine Frau daran erinnert, dass es vor Jahrzehnten eine Kaffeemarke gab, die (meist) weiße Plastikfiguren in ihren Packungen versteckte, damit Eltern gerade zu dieser Sorte griffen, um ihren Kindern ein Geschenk machen zu können. Und sie hatte eines Tages einen weißen Elefanten gekriegt, den hat sie heute noch, obwohl sie in der Zwischenzeit fünf Mal übersiedelt ist.

Mehr darüber - auch über die Ateleiers, in denen an Flaniermaschinen bzw. Städten der Zukunft gebaut wurde, findest du in der Fotostrecke - um bei den meisten Bildern den ganzen Text dazu lesen zu können, musst du auf Vollbild klicken!

Abschluss-Präsentation: Samstag, 9. Februar, ab 15 Uhr
Hundsturm, 1050, Maragretenstraße 166
www.hundsturm.org

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