Bilder von der Mitmach-Baustelle

Fotostrecke zur neuen Ausstellung im Wiener Zoom Kindermuseum

Um die größeren Bausteine - echte Ziegel zum Beispiel - drängten sich schon eher Kids. Noah errichtete eine kleine Mauer. Myrto, Alexandra und Magdalena wussten, dass es mit Teamarbeit besser und schneller geht - und so bauten sie bestehende Mauern ab, reichten flott die Ziegel weiter, um gleich daneben neues aufzuschlichten - "Wir bauen da ein Haus", geben sie schon das Ziel ihres Plans dem Online-Kinder-KURIER preis. Werden bei dieser Station die Ziegel nur aufeinander geschlichtet, wird im letzten, dem immer am meisten aktionistischen Raum, richtig gemörtelt - mit einem speziellen Klimaputz, der nicht so schnell trocknet und härtet, damit er wieder weggekratzt werden kann - sonst wäre der Raum binnen kurzer Zeit zugemauert.
Rein mit der Kelle in den Kübel, einen Patzen aufnehmen und an die Ziegelmauer anwerfen. Kathi  (im roten Overall im Bildhintergrund) ist eine der vielen, die sich hier tummeln. Und für sie, wie die meisten anderen, ist es das erste Mal, mit echten Baumaterialien zu bauen. "Das ist schon spannend, zu erleben, wie wirklich gebaut wird!", erklärt sie dem KiKu die Faszination,... ...bevor sie sich zur nächsten Station begibt, niederkniet und kleine Pflastersteine der Reihe nach in den sandigen Untergrund legt, um sie anschließend mit einem Gummihammer festzuklopfen. Bei anderen Stationen kann ein Dach gedeckt,... ... ein Kranarm mit schwerer Last nur im Zusammenspiel zweier Teams bewegt werden. ... Oder mit Kanal- und anderen Rohren musiziert werden. Achja, natürlich wartet gleich am Anfang der Mitmach-Ausstellung ein Depot für Helme, Warnwesten und Arbeitshandschuhe. Und fürs Mörteln am anderen Ende gibt's gleich ganze Overalls und Schutzbrillen. Amelie untersucht - nun schon schutzgekleidet - Rohre und andere Baumaterialien, bevor sie sich an die Arbeit macht. Bei dieser Station formst du Röllchen aus Papier, kannst sie zu einer Brücke verbinden und anschließend testen, wie viel dein Bauwerk aushält - so wie hier Shirin. Merlin weiß mit den Hütchen, die oft Baustellen kennzeichnen, auch anderes anzufangen.  

Wer von all der Betriebsamkeit müde geworden ist, kann sich zurückziehen und eine der vielen Hörgeschichten anhören. Darin wird erzählt, wie etwa Biber, Vögel oder auch Bienen ihre Behausungen errichten und was sich der Mensch von diesen ausgezeichneten Baumeistern alles abgeschaut hat. 

Und auch das Atelier steht im Zeichen des Bauens -  unter dem Motto Flaschenzauberland können 3- bis 12-Jährige aus Kunststoffflaschen bauen, wonach ihnen der Sinn steht.

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(kurier) Erstellt am
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