Basteln, Trommeln, Geschichten erleben...

... und ncoh ein bisserl mehr - Kinderprogramm bei den Afrika-Tagen auf der Wiener Donausinsel

Susu und Nicolas schneiden aus Seiten von Zeitschriften kleine Papierschnipsel aus. Die rollen sie über ein kleines Staberl und kleben das Ende fest, ziehen das Staberl raus. Wieder ist ein Teil der Kette fertig, die sie basteln. Sie sitzen im Zelt der Hilfsorganisation World Vision bei den Afrika-Tagen auf der Wiener Donauinsel. An manchen tagen wird hier gebastelt, an anderen gemalt, geschminkt oder Yoga gemacht. Immer aber ist die Lese-Ecke offen – mit Kinderbüchern über Afrika. Apropos Kinderbüchern. Bis 4. August tritt noch Patrick Addai auf der Hauptbüche auf. Der in Linz lebende aus Ghana kommende Soziologe und Schauspieler ist ein wahrhaftes Erlebnis. Wenn er auf der Bühne Geschichten aus seinen Büchern afrikanischer Märchen erzählt, werden die handelnden Personen und Tiere richtiggehend lebendig. Dazwischen kommt die eine oder andere Tanz- oder Trommeleinalge. Und die (nicht nur) jungen Zuhörer_innen leben, tanzen und klatschen mit... ... Begeistert beginnen beispielsweise Rebecca, Kevin und Laetitia am Bücherstand in andere Geschichten reinzulesen, etwa die afrikanische Drachengeschichte „Das Schnarchen der Ungeheuer“. Trommeln können Kids auch selber – bei Workshops vor/in mehreren Zelten dieses „Dorfes“ nahe der Schnellbahn-Station Handelskai/U6-Station Neue Donau... ...Ob mit Händen, Sticks oder kleinen Ästen, auf klassische afrikanische Trommeln oder metallene Teile von Schlagzeugen – ist mitunter gar nicht so einfach, den gemeinsamen Rhythmus zu finden... ...Macht aber Spaß, wie ein mehrfacher Lokalaugenschein... ... des Online-Kinder-KURIER ergab. Was auch (nicht nur) Kindern viel Freude bereit, ist das Fabrizieren riesiger Seifenblasen. Mit einer Spezialmischung sowie Schnüren zwischen zwei Holzstöcken, die unterschiedlichste Formen von Löchern, manche auch gleich mehrere eröffnen, ist es ein Leichtes, große, oft wurstartige bunt schillernde Gebilde in die Himmel zu schicken ;) Natürlich gibt’s auch wieder die Möglichkeit des gemächlichen Ritts durch einen Teil des Afrika-Dorfes – zwischen den Hökern eines Kamels...

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(kurier) Erstellt am
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