Leben
01.12.2017

Kakerlaken, Mäuse & Co.: Ungeziefer im Weißen Haus?

Der Regierungssitz in Washington, D.C. hat offenbar ein Problem mit Ungeziefer.

Kakerlaken, Mäuse, Ameisen: Das Weiße Haus hat mit Ungeziefer zu kämpfen. Öffentlich gemacht hat das der US-Sender NBC Washington. Dem Fernsehsender wurden Unterlagen zugespielt, die diverse Arbeitsaufträge dokumentieren, die in den vergangenen zwei Jahren im Weißen Haus erteilt wurden.

Die Unterlagen belegen Aufträge zur Schädlingsbekämpfung an der 1600 Pennsylvania Avenue, der Adresse des Weißen Hauses. Unter anderem sollen Mäuse im Situation Room gefunden worden sein. Der Situation Room, meistens nur "SITROOM" genannt, ist eine Einrichtung im Weißen Haus und das Hauptzentrum für verschlüsselte Kommunikation des US-Präsidenten.

Brian Miller von der GSA (General Services Administration) sagte dem Sender: "Es sind alte Gebäude. Jene von uns, die alte Häuser besitzen, wissen, dass alte Häuser viel Arbeit benötigen." Die General Services Administration ist eine unabhängige Behörde der US-Bundesregierung zur Unterstützung und Verwaltung der verschiedenen Bundesbehörden.

Insektenlampe für Kellyanne Conway

Unten den übrigen Arbeitsanweisungen, die auch Aufträge für herkömmliche Reparaturen und Malerarbeiten umfassen, finden sich auch insgesamt vier Berichte über Kakerlaken-Plagen in unterschiedlichen Räumlichkeiten und den Maus-Befall in anderen Bereichen des Weißen Hauses. Auch von Ameisen ist laut NBC die Rede.

Angefragt wurden vom Weißen Haus kürzlich offenbar auch sogenannte "Bug Lights", Insektenlampen, die Ungeziefer fernhalten sollen. Eine wurde beispielsweise in das Büro von Kellyanne Conway, Spitzenberaterin von US-Präsident Donald Trump, geordert.