Yang Guang, a male giant panda, peers through branches of bamboo in his enclosure at Edinburgh Zoo in Scotland February 20, 2013. Experts at the zoo said that Yang Guang recently began doing handstands in his enclosure against walls, rocks and trees, and scent-marking as high up as possible; which is a display of virility in the wild. Female giant panda Tian Tian has started calling out to the male, which is common during the mating season. REUTERS/David Moir (BRITAIN - Tags: ANIMALS SOCIETY)

© Reuters/DAVID MOIR

Japan
03/12/2013

Jubel über Panda-Sex

Die Tiere gelten als Einzelgänger und Sex-Muffel.

Japan freut sich über Panda-Sex: Nachdem sich im Zoo von Tokio zwei Tiere gepaart haben, hofft das ganze Land auf Nachwuchs. "Wir können bestätigen, dass Shin Shin und Ri Ri am Montagabend Sex hatten und Dienstag früh dann noch einmal", teilte der Ueno-Zoo mit. Das Sex-Leben der pelzigen Tiere wird genau beobachtet. "Ich glaube, der erste Schritt ist erfolgreich geschafft", erklärte Zoosprecher Kazuomi Nishikiori über das "Date" der Panda-Bären, die eigentlich als totale Sexmuffel gelten. Im Wiener Tiergarten Schönbrunn heißt es diesbezüglich hingegen noch Abwarten, wie es am Dienstag hieß.

Einzelheiten über das Aufeinandertreffen der beiden Panda-Bären wurden ebenso wie ein Video auf der Website des Zoos veröffentlicht. Dieser Film wurde auch in den Abendnachrichten des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders NHK ausgestrahlt, Japaner gelten als "Panda-verrückt". Shin Shin und Ri Ri waren im Februar 2011 als Leihgabe aus China nach Tokio gekommen und locken täglich tausende Neugierige an.

Bereits im vergangenen Jahr war das ganze Land in heller Aufregung, als Weibchen Shin Shin sich schon einmal mit Ri Ri zusammentat. Nach dem intimen Beisammensein kam im Juli ein Panda-Baby zur Welt - das erste in Japan seit 24 Jahren. Allerdings starb das Junge nach nur einer Woche an Lungenentzündung - für die traurige Nachricht wurden damals alle Fernseh- und Radiosendungen unterbrochen.

Bedrohte Tierart

Der Große Panda gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Erde. Nur 1600 Exemplare leben in freier Wildbahn, mehr als 300 weitere sind in Zoos untergebracht. Die Tiere sind als notorische Einzelgänger und Sexmuffel bekannt, Nachwuchs in Gefangenschaft ist äußerst selten. In Europa konnte sich der Wiener Tiergarten Schönbrunn hier als Ausnahme präsentieren.

Nachwuchs in Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn freute sich im August 2010 zum zweiten Mal über Panda-Nachwuchs, als die Bären Yang Yang und Long Hui erneut Eltern wurden und dem Zoo somit einen einzigartigen Zuchterfolg bescherten. Denn das Baby Fu Hu und sein drei Jahre älterer Bruder Fu Long waren die einzigen zwei Pandas, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt wurden. Beide Pandas befinden sich inzwischen in China.

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