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Versuchte Vergewaltigung
11/11/2016

Die Reaktion einer Frau, die Trump geklagt hat

Jill Harth hat im Jahr 1997 eine Klage gegen Trump wegen versuchter Vergewaltigung eingereicht. Nun hat sie sich auf Twitter zu seinem Sieg geäußert.

Nachdem Trumps Pussy-Sager aus dem Jahr 2005 an die Öffentlichkeit gelangt war, meldeten sich im Laufe des Wahlkampfes immer mehr Frauen zu Wort, die angaben, dass er sich ihnen gegenüber sexuell übergiffig verhalten hat.

Eine von ihnen, Jill Harth, hat bereits im Juli dem Guardian erzählt, dass Trumps Annäherungsversuche ihr gegenüber im Jänner 1993 darin gipfelten, dass er versucht habe, sie im Zimmer seiner Tochter zu vergewaltigen. Im April 1997 reichte Harth schließlich eine Klage gegen Trump wegen versuchter Vergewaltigung ein, die sie später fallen ließ. Doch Harth, die fast zwanzig Jahre über die Vorfälle geschwiegen hat, steht auch heute noch zu ihren Aussagen (kurier.at berichtete).

"Donald bekommt immer, was Donald wollte"

Nun hat sich Harth auf Twitter über den Sieg von Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geäußert.

"Es hämmert in meinem Kopf, aber warum sollte ich schockiert sein? Donald bekommt immer, was Donald wollte."

Auch Alicia Machado, Miss Universe im Jahr 1996, die Donald Trump damals unter anderem als "zu fett" beschimpft hat, bekundet auf Twitter ihre Betroffenheit, jedoch ohne seinen Namen zu erwähnen.

"Es ist wirklich traurig, den Triumph von Hass und Spaltung zu sehen. Ich werde weiter meine Projekte verfolgen und meiner Verantwortung, eine gute Person großzuziehen, nachkommen! Seid gesegnet," twitterte Machado.

Auch Lisa Bloom, Rechtsanwältin und Tochter der Rechtsanwältin Gloria Allred, die einige Frauen vertritt, die Trump wegen sexuellem Fehlverhalten angeklagt haben, hat sich auf der Plattform zu Wort gemeldet: