Jetski-Drohne gegen Schiffs-Anschläge

Foto: Screenshot

Ferngesteuertes, kleines Wasserfahrzeug soll Umgebung von US-Navy-Schiffen vor Anker überwachen.

Das britische Unternehmen Qinetiq hat für das US-Militär eine Jetski-Drohne namens "Blackfish" entwickelt, die Angriffe gegen Kriegsschiffe vor Anker verhindern soll. Das drei Meter lange Wasserfahrzeug ist Videokameras, Radar und Unterwasser-Sonar ausgestattet und kann bei Bedarf auf bis zu 64 km/h beschleunigen. Zukünftig könnte es auch mit einem Waffensystem ausgestattet werden.

Verwundbare Schiffe schützen

Hintergrund der Entwicklung ist ein großes Problem der US Navy. Während deren Kriegsschiffe genügend Feuerkraft besitzen, um ganze Landstriche zu vernichten, sind sie vor Anker äußerst verwundbar, wie zuletzt der Bombenanschlag mit einem Fischerboot auf die USS Cole im jemenitischen Hafen Aden im Jahr 2000 zeigte. Damals kamen 17 Seeleute ums Leben.

Mit dem "Blackfish" können alle kleineren Seefahrzeuge, sowie Schwimmer und Taucher im Umkreis von einem Kilometer um ein Navy-Schiff unter die Lupe genommen werden. Der umgebaute Jetski wird dabei von einem Piloten am Schiff ferngesteuert. Der Jetantrieb besitzt keinen außenliegenden Propeller, sodass Schwimmer bei einem Zusammenstoß nicht "schwer" verletzt werden sollten.

(KURIER.at / dav) Erstellt am
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