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Leben
05/11/2019

Im Test: mamafit-Training für Schwangere und Jungmamas

Wie im selben Training Schwangere auf die Geburt vorbereitet und Jungmamas für die Herausforderungen im Alltag gestärkt werden.

von Laila Daneshmandi

Mein Bauch fühlt sich zunehmend an wie ein Luftballon, der jederzeit platzen könnte – dabei fängt mein letztes Schwangerschaftsdrittel gerade erst an. Je runder ich werde, desto unbeweglicher fühle ich mich. Langsam bereitet mir sogar das Schuhe-Schnüren Probleme.

Dementsprechend skeptisch bin ich, wie gut ich beim mamafit-Programm von Iris Floimayr-Dichtl mithalten kann (www.mamafit.at, Einzelstunde 14 €) – umso größer ist meine Begeisterung, dass ich in einer Stunde Training kein einziges Mal außer Atem komme, meine Muskeln trotzdem spüre und mich danach endlich mal wieder fitter fühle.

Bei den Übungen erklärt Iris immer, wozu sie gut sind: Etwa, als wir in einer breiten Hocke mit den Ellbogen die Knie auseinander drücken, erfahre ich, dass diese Position auch bei der Geburt nützen könnte – früh übt sich, wer unter Geburtswehen länger als zwei Minuten in die Hocke gehen will!

Bei den Arm- und Schulterübungen geht es darum, künftige Schmerzen zu vermeiden: Wenn man so ein Bündel einmal den ganzen Tag (und die Nacht) in der Gegend herumtragen muss, könnten sich schnell Fehlbelastungen einschleichen, die sich mit der Zeit böse rächen.

Der größte Vorteil: Iris und ihre Trainerinnen sind auf die Bedürfnisse und Probleme von Schwangeren und Jungmamas spezialisiert – nebst Workout kann man sich bei so einer Gruppenstunde also unzählige hilfreiche Tipps holen, worauf man achten kann und wer bei den jeweiligen Herausforderungen die richtigen Antworten hat.

Muttertags-Special: Das mamafit-Programm gibt es auch als Online-Training. Zum Muttertag gibt es 50 Testabos mit einem vergünstigten Probemonat für 5 Euro. Gutscheincode: muttertag2019 Infos: www.mamafitonscreen.com

Fazit:

Für Mütter und alle, die auf dem Weg dorthin sind – ein fundiertes Training, das auf die Bedürfnisse in dieser Zeit ausgerichtet ist. Babys dürfen in der Trage oder auch im Wagerl mit dabei sein.

laila.daneshmandi@kurier.at