© KURIER/Reinhard Vogel

Tiercoach
10/27/2014

Wenn der Hund nicht mit ins Büro darf

Zoodirektorin Dagmar Schratter beantwortet Fragen von Lesern.

von Hedwig Derka

Was tun, wenn der Hund im Büro nicht willkommen ist? Und die Katze keine Zahnprobleme hat? KURIER-Tiercoach Dagmar Schratter beantwortet Leserfragen:

Wir haben eine 18 Monate alte Deutsche Dogge. Bis jetzt konnte ich Ebby immer problemlos mit in die Arbeit nehmen. Vor zwei Tagen hat mein Chef gemeint, ich sollte sie besser zu Hause lassen. Mitarbeiter hätten sich beschwert. ... Jetzt stehen wir vor einem Problem: Unsere Hündin ist es zwar gewohnt im Büro öfters mal alleine zu sein, aber nicht den ganzen Tag. Ich habe extra eine Dogge gewählt, weil sie eine sehr enge Bindung zur Familie aufbaut. Soll ich Ebby weggeben, an eine Familie, die mehr Zeit hat als wir? Das würde mir das Herz brechen. Würde es helfen, einen zweiten Hund anzuschaffen?

Als erstes würde ich versuchen, mit den Mitarbeitern zu reden, die sich beschwert haben. Warum der Hund die Kollegen stört, kann ja viele Gründe haben (er ist groß und man fürchtet sich doch ein bisschen, er ist ungestüm, er riecht etc.). Vielleicht lässt sich das Problem durch gezielte Erziehung lösen. Auch mit dem Chef noch mal zu reden, ob es möglich ist, ein eigenes Büro zu bekommen, um Kontakte zwischen Hund und Mitarbeiter gering zu halten, wäre anzuraten.

Wenn es dabei bleibt, dass der Hund nicht mehr ins Büro mitkommen darf, rate ich Ihnen, einen Dogsitter zu nehmen, der sich um Ihre Hündin kümmert. Damit wäre Ebby nicht alleine und hätte eine dritte Bezugsperson. Das funktioniert bei vielen Hundebesitzern, die ganztags arbeiten.

Von einem zweiten Hund würde ich abraten. Natürlich können sie sich zum Teil miteinander beschäftigen, aber am Ende würden zwei Hunde auf Sie warten.

Unser Waldviertler Kater ist nun etwas über drei Jahre alt und bzgl. Untersuchungen und Impfungen in regelmäßiger Tierarztbetreuung. Der Herr Kater hat für seine Größe Normalgewicht und genießt als Wohnungskatze täglich an der Leine die Vorzüge eines Wiesenspazierganges mit Baumbesteigung. Meine konkreten Fragen an Sie: Ab welchem Alter sollten eine gezielte vorbeugende Zahnkontrolle und Zahnpflege erfolgen? Ab welchem Alter sollte eine Blutabnahme erfolgen?

Eine vorbeugende Zahnkontrolle kann bei Ihrem Kater problemlos bereits beim jährlichen Tierarztbesuch zur regelmäßigen Impfung und Entwurmung geschehen. Sollten keine anderen Krankheitssymptome es erfordern, ist eine Blutuntersuchung ab dem zehnten Lebensjahr empfehlenswert.

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