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Leben
10/29/2012

Google stellt neue Nexus-Geräte vor

Unerwartet und entgegen ursprünglichen Ankündigungen hat Google heute sein neues Nexus-Lineup sowie die kommende Android-Version 4.2 vorgestellt. Dieses umfasst neben dem Nexus 10 und 4 auch eine 3G-Version des Nexus 7. Am Samstag wurde die für Montag geplante Präsentation aufgrund des Hurrikan Sandy abgesagt.

Das Nexus 4 war bereits zuvor bekannt und wurde in Zusammenarbeit mit LG entwickelt. Im Inneren des Smartphones findet sich ein 1,5 GHz starker Snapdragon S4-Prozessor, 2 Gigabyte RAM sowie bis zu 16 GB interner Speicher. Das 4,7 Zoll große IPS-Display löst mit 1280 mal 768 Bildpunkten (320 ppi) auf. Für drahtlose Datenübertragung steht neben WLAN (802.11 b/g/n) auch Bluetooth und NFC zur Verfügung. Ähnlich wie bei Nokias aktuellem Topmodell, dem Lumia 920, erlaubt das Nexus 4 ebenfalls drahtloses Laden des 2.100 mAh-Akkus über das "Wireless Charging Orb", einer induktiven Ladestation.

Google Nexus

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Die Rückseite des Nexus 4 ist aus Glas gefertigt und lässt bei Lichteinfall eine leicht glitzernde Oberfläche erkennen. Die rückseitige Kamera löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera erlaubt eine Auflösung von 1,3 Megapixeln. Das Display soll durch die von LG entwickelte G2-Technologie deutlich dünner sein. Dabei werden die Touchsensoren vor dem Gorilla Glas platziert. Der Bildschirm selbst ist an den Ecken leicht abgerundet und erinnert stark an das Samsung Galaxy S III.

Das Nexus 4 soll ab dem 13.November um 299 US-Dollar (8 GB) im Google Play Store erhältlich sein, vorerst nur für die USA, Großbritannien, Deutschland, Australien, Frankreich, Spanien und Kanada. Eine 16 GB-Variante um 349 US-Dollar soll zeitgleich erscheinen.

Der große Bruder
Das Nexus 10, der große Bruder des Nexus 7, wird von Samsung gefertigt und soll laut Google der "perfekte Begleiter für Filme und Zeitschriften" sein. Das 10 Zoll große Display löst mit einer Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten (300 ppi) auf und übertrifft damit sogar das iPad mit Retina-Display (2048 mal 1536 Bildpunkte bei 9,7 Zoll, 263 ppi). Die 9.000 mAh-Batterie soll bis zu 500 Stunden Standby-Zeit gewährleisten. Als Prozessor kommt ein ARM Cortex A15-Chip im Zusammenspiel mit 2 GB RAM zum Einsatz. Die Taktrate des Quadcore-Prozessors ist noch nicht bekannt. Auf der Rückseite ist eine 5 Megapixel-Kamera verbaut, die Frontkamera hat eine Auflösung von 1,9 Megapixeln. An Anschlüssen sind neben microUSB und Audioanschlüssen auch ein Micro HDMI-Port sowie zwei NFC-Chips vorhanden. Das Gerät soll knapp 600 Gramm wiegen und ähnelt optisch stark dem Galaxy Tab 2 10.1 .

Die 16 GB-Variante ist, ebenso wie das Nexus 4, ab dem 13.November um 399 US-Dollar verfügbar, das 32 GB-Modell kostet 499 US-Dollar. Vorerst ist es den USA, Großbritannien, Australien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Kanada und Japan vorbehalten.

Zusätzlich zum Nexus 10 wurde auch eine aufgefrischte Version des Nexus 7 vorgestellt, das nun neben größerem Speicher (32 GB) auch ein 3G-Modem (HSPA+) bietet. Die 16 GB-Version soll nun nur mehr 199 US-Dollar kosten, die 32 GB-Variante mit WLAN 249 US-Dollar. Die 3G-Variante mit 32 GB schlägt mit 299 US-Dollar zu Buche.

Android 4.2
Mit den neuen Geräten kommt auch eine neue Android-Version, Nummer 4.2, auf die Nutzer zu. Diese sei "ein neuer Geschmack von Jelly Bean" und hat bislang noch keinen neuen Codenamen erhalten. Das Highlight von Android 4.2 ist die Miracast-Unterstützung, ein neuer Industrie-Standard, der das Streaming auf kompatible Geräte wie Smart TVs erlaubt. Des weiteren ist nun eine Swype-ähnliche Tastatur standardmäßig mit an Bord, die das schnelle Schreiben durch "Wischen" von Wörtern erlaubt. Im Zusammenspiel mit der Google-Worterkennung soll so die Standard-Tastatur zur ersten Wahl werden. Ebenfalls neu: der Panorama-Modus Photo Sphere, der das rasche Erstellen von Panoramaaufnahmen erlaubt. Dieses soll allerdings deutlich umfangreichere Funktionen bieten und das freie Bewegen in einer fotografierten Szene erlauben.

Mit Android 4.2 hält Mulit-User-Support Einzug in das mobile Betriebssystem. So können mehrere Nutzer ein Gerät verwenden. Dabei geht Google deutlich weiter als dessen Konkurrenten und unterscheidet nicht nur zwischen installierten Apps, sondern auch deren Daten. Startet beispielsweise ein Nutzer eine neue Kampagne in Bad Piggies, so sieht ein anderer Nutzer davon nichts, auch wenn beide die selbe App installiert haben. Des weiteren werden nun Widgets auf dem Lockscreen unterstützt und Google Now bezieht nun auch Daten aus GMail-Konten mit ein.

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