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06/29/2012

Google bringt Chrome für iPhone und iPad

Der Google-Browser kommt samt Drive auf iOS. Google Compute Engine soll mit Amazons Cloud konkurrieren.

von Claudia Zettel

Die Einleitung zur zweiten Keynote hat neuerlich Vic Gundotra übernommen, der auch gleich wieder mit einer Google-Glass-Brille die Bühne betrat und sich zunächst einmal für die nette Party am Mittwochabend bedankte. Dann hieß es auch schon Bühne frei für Chrome-Chef Sundar Pichai, der frische Zahlen zum Browser im Gepäck hatte.

Chrome ist inzwischen der beliebteste Browser weltweit mit 310 Millionen Nutzern. Das große Ziel von Google ist es, dass Chrome auf allen Geräten, egal ob Smartphone oder Notebook, ein gleich gutes Erlebnis bietet. Wichtig war es den Chrome-Machern, den Browser fit für die mobile Welt zu machen, da immer mehr Menschen mobil ins Internet einsteigen.

Lang wurde darauf gewartet, nun wird Chrome endlich auch auf iOS-Geräten verfügbar. Chrome startet sowohl für iPhone als auch für iPad. Der Launch soll demnächst erfolgen. Auf den ersten Blick wirken die iOS-Versionen ähnlich der Android-Version.

Gmail, Drive und Docs

Zum beliebten Google-Mailprogramm wurden ebenfalls ein paar frische Zahlen geleifert: Gmail kommt nun auf 425 Millionen User. Google Drive wird ab sofort auch für iOS und Chrome OS verfügbar. Drive wurde auf Chrome OS tief ins Betriebssystem integriert. Google Drive wird so synchronisiert, dass immer alle Dateien auf allen Geräten verfügbar sind. Das ermöglicht nun auch eine Echtzeit-Zusammenarbeit in der Cloud über Smartphone oder Tablet. Drive zählt inzwischen zehn Millionen Nutzer.

Eine weitere, für viele sehr erfreuliche Ankündigung: Google Docs wird nun auch offline verfügbar. Somit kann auf die Dateien künftig auch ohne Netzzugang, etwa von Flugzeug aus zugegriffen werden.

Chromebooks

Den nächsten Programmpunkt bildeten die Chromebooks. Auch hier gibt es Fortschritte zu vermelden. Die bislang eher in der Nische dümpelnden Geräte sollen in ihrer kürzlich vorgestellten, zweiten Generation stärker beworben und in den Markt gepusht werden. So werden Chromebooks künftig in den USA auch über Best Buy sowie in Großbritannien über Dixons verkauft. Auch für andere Länder sollen ähnliche Schritte folgen.

Auch im Bereich der Chrome Web Apps wurden einige Neuerungen und Erweiterungen für die Zukunft präsentiert.

Compute-Engine

Mit der Ankündigung der "Google Compute Engine" wagt der Internetriese einen Angriff auf Amazons Webservices. Nach jahrelangen Investitionen macht Google seine Server-Infrastruktur als Cloud-Service verfügbar. Schon im Vorfeld der I/O 2012 hatte es Gerüchte zu einem solchen Cloud-Business-Dienst gegeben.

Ähnliche Bestrebungen gab es bereit mit der App Enginge, die nun bereits über eine Million aktive Apps unterstützt und 7,5 Milliarden Hits verzeichnet.

Chromebox

Als weitere Überraschung für dei Konferenzbesucher hatte Google schließlich noch für jeden Teilnehmer eine Chromebox als Geschenk bereit. Die Chromebox wurde vor einigen Wochen vorgestellt, und ist der erste Desktop-Rechner für Chrome OS.

Google verfolgt häufig auch außergewöhnliche Projekte und Partnerschaften. Im Rahmen der Keynote wurde ein Projekt mit dem Cirque du Soleil präsentiert, dabei zeigte Google neueste Möglichkeiten, Web-Technologien zu nutzen.

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