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Leben
09/27/2012

Firefox OS: Analyst erwartet schwachen Start

Das Betriebssystem von Mozilla soll laut einer Prognose zu Anfang ein Nischendasein fristen und dürfte im nächsten Jahr nicht über einen Marktanteil von einem Prozent hinauskommen. Dennoch könne sich besonders am Smartphone-Markt sehr viel rasch ändern.

Das mobile Betriebssystem Firefox OS soll laut dem Analysten Scott Bicheno von Strategic Analytics bis zum Ende des Jahres 2013 einen Marktanteil von einem Prozent einnehmen. Damit würde das Betriebssystem von Mozilla, das sich derzeit noch in Entwicklung befindet, weit hinter Marktführer Android liegen, das mit 67 Prozent den Markt dominieren soll. Die Zahlen beziehen sich auf die erwarteten Anteile der im Jahr 2013 verkauften mobilen Endgeräte. Hier hat Mozilla eigentlich einige schlagkräftige Partner mit den Mobilfunkern Telefonica, Sprint, der Deutschen Telekom sowie dem Smartphonehersteller ZTE, dennoch bezeichnen die Analysten Firefox OS viel mehr "einen Android-Herausforderer als einen Android-Killer."

"Keine Herausforderung für Android und iOS"
Mozilla legt sein Augenmerk vor allem auf günstige Modelle, deren Preis unter 100 US-Dollar liegen soll. Die Gründe für den niedrigen Marktanteil würden laut Bicheno vor allem an einer schwachen Präsenz auf dem US-Markt sowie einem noch nicht vorhandenen Ökosystem liegen. Doch auch wenn das neue Betriebssystem vorerst einen Nischenstatus einnehmen wird, rät Neil Mawston von Strategic Analytics Mozilla zur Geduld: "Es hat zwei Jahre gedauert, bis Android nach seiner erstmaligen kommerziellen Veröffentlichung Symbian überholt hat. Mittlerweile ist man Marktführer. Die Dinge ändern sich in der Smartphone-Branche relativ rasch." Dennoch hätte derzeit keines der neuen Systeme, wie zum Beispiel Firefox OS oder Tizen, die Kapazitäten, sich mit Android oder iOS zu messen, meint Mawston.

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