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Wald
10/16/2014

Feld-Ahorn ist Baum des Jahres 2015

Der Überlebenskünstler unter den heimischen Ahorngewächsen kommt auch mit großer Trockenheit zurecht.

von Martin Burger

Die ursprüngliche Heimat des Feld-Ahorns ist Mittel- und Südeuropa, in trockenen Wäldern kommt er oft nur als Begleitgehölz am Wegrand oder in Hecken vor. Ausgewachsen erreicht der Baum zwar nur 15 Meter, er macht aber derzeit als Stadt- und Straßenbaum sowie Überlebenskünstler Karriere: Er verträgt sowohl stark verdichtete Böden, Ozon, intensive Sonne und Trockenheit als auch wochenlange Überflutungen. Sein Holz wird aufgrund der schmalen Stämme nur selten verarbeitet, aber die Blätter des Feld-Ahorns sind nutzbar: In Notzeiten wurden sie als Sauerkrautersatz verwendet. „Sie schmecken auch als Salatbestandteil“, wirbt die Baum-des-Jahres-Stiftung. Die kleinen, langgestielten Blätter zeigen im Herbst ein strahlendes Goldgelb und die Früchte bilden die beliebten Ahorn-Propellerchen aus. Der robuste „kleine Bruder“ des Spitz-, Tataren-, Eschen- und Bergahorns ist auch unter den Namen Maßholder, Holder, Spindel-Ahron und Spindelbaum (Burgenland) bekannt. In Österreich kommt er in allen Bundesländern natürlich vor, nur in Tirol ist er lediglich in Kultur überlebensfähig (gelegentlich findet man verwilderte Exemplare).

Merkmale

Typisch für den Feld-Ahron sind stumpfen bis abgerundeten Laubblattabschnitte, die ihn besonders vom Spitz-Ahorn unterscheiden. Charaketeristisch sind auch die behaarten Blütenstiele (Blüte im Mai), während jene des ebenfalls häufigen Spitzahorns kahl sind. Sein Höchstalter liegt bei 150 Jahren. Die Äste bilden manchmal flügelartig verdickte Korkleisten.

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