Leben
29.04.2017

Darum will Michelle Obama nicht Präsidentin werden

Bei einer Podiumsdiskussion sprach die ehemalige First Lady über ihre Zukunftspläne.

Kurz nachdem die Präsidentschaftswahl in den USA geschlagen war, verbreitete sich in den sozialen Medien der Hashtag #Michelle2020. Dieser brachte den Wunsch nach Michelle Obama als Präsidentschaftskandidatin für die nächste US-Wahl zum Ausdruck. Die ehemalige First Lady erfreut sich nämlich – nicht nur in den USA – großer Beliebtheit. Doch die Hoffnung auf die Rückkehr der Obamas ins Weiße Haus, mit Michelle als Präsidentin, wurde nun endgültig zerstört. Denn Michelle Obama will sich niemals für ein politisches Amt bewerben. Sie würde das ihren Kindern nicht noch einmal zumuten wollen.

Das sagte Michelle Obama bei einer Podiumsdiskussion des "American Institute of Architecture" in Orlando. Es war ihr erster Auftritt seit dem Ende der Präsidentschaft von Barack Obama. Bei ihrer Rede waren keine Kameras zugelassen. Das berichtet CNN. Doch auch ohne politisches Amt wolle sie weiterhin mit Mädchen und Frauen aus der ganzen Welt zusammenarbeiten, die vor Herausforderungen mit Bildung, medizinischer Versorgung, wirtschaftlicher Ungleichheit und Gewalt stehen.

Auszug mit Tränen in den Augen

"Freunde sind überrascht, dass ich ihnen jetzt die Tür aufmache", erzählte Michelle Obama weiter. Zudem sei es ihren Töchtern Sasha und Malia nun möglich, ihre Fenster zu öffnen, etwas, das sie im Weißen Haus nicht konnten. Trotzdem hätten die Mädchen das Weiße Haus, in dem sie aufgewachsen sind, mit Tränen durch die Hintertür verlassen. Gleichzeitig seien der neue Präsident Donald Trump und seine Frau Melania durch die Eingangstüre eingezogen. "Ich wollte vor dem neuen Präsidenten keine Tränen in den Augen haben", sagte Michelle Obama.