App-Verspätungen für das neue iPad

EPAepa03136174 The new Apple iPad is unveiled at a launch party at Kings Place, London, Britain, 07 March 2012. The tablet will have higher resolution than ever before, a video recorder and a camera with auto focus and auto exposure.  EPA/Lewis Whyld UK a
Foto: EPA

Entwickler haben durch höhere Display-Auflösung Probleme, Apps rechtzeitig zum Marktstart fertigzustellen.

Die Auflösung des neuen iPads liegt bei 2048 x 1536 Pixel und wurde somit im Vergleich zum Vorgänger (1024 x 768 Pixel) deutlich aufgestockt. Das sorgt bei Entwicklern für Probleme, rechtzeitig neue Versionen ihre Apps bis zum Marktstart am 23. März herauszubringen, schreibt CNET.

Käufer des neuen iPads müssen voraussichtlich zu Beginn noch bei nicht Apple-internen Apps wie Pages, Keynote, GaraeBand, iMovie, iPhoto und iBooks mit den alten App-Versionen Vorlieb nehmen. Dass die Apps für die "alten" iPads entwickelt worden sind, wird dabei vor allem bei bildlastigen Apps wie Spielen deutlich sichtbar sein. Der Text wird allerdings automatisch von Apple hoch gerechnet und an die neue Auflösung angepasst.

App-Dateigröße vervielfacht sich

Eine Herausforderung für die Entwickler ist es zudem, durch die neue Grafik die Größe der Apps im Rahmen zu halten. So haben sich beispielsweise Apples iWork-Apps nach dem Retina-Update mehr als verdoppelt. Statt 95 Megabyte benötigen sie nun zusammen 269 Megabytes an Speicherplatz. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man größere Apps per mobiler Internet-Verbindung runterladen möchte. Hier ist das Download-Volumen auf 50 Megabyte beschränkt, ansonsten muss eine WLAN-Verbindung bestehen.

(futurezone) Erstellt am
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