© EPA/CHRISTIAN BRUNA

Kultur
08/02/2020

Zweite Premiere, zweiter Erfolg bei den Festspielen

Mozarts „Così fan tutte“ im Großen Salzburger Festspielhaus - der erste Eindruck.

Nach Richard Strauss kam Mozart, der Genius loci. Und auch für die zweite Opernpremiere der Festspiele 2020 gab es viel Applaus. „Così fan tutte“, aufgrund der Corona-Adaptionen erst kurzfristig ins Programm gekommen, wurde ebenfalls zum Erfolg.

Das liegt zunächst einmal an der Dirigentin und dem Orchester: Joana Mallwitz, die erste Frau, die eine szenische Opernpremiere in Salzburg leitete, schaffte mit den Wiener Philharmonikern eine berührende, klangschöne, fein differenzierte, in keiner Phase schwerfällige Interpretation. So hört sich Mozart zeitgemäß an.

Das liegt weiters am jungen Sängerensemble, aus dem Elsa Dreisig als Fiordiligi und Marianne Crebassa als Dorabella herausragen. André Schuen ist ein sehr guter Guglielmo, Bogdan Volkov ein Ferrando mit schlankem Tenor, Johannes Martin Kränzle ein seriös besetzter Don Alfonso und Lea Desandre eine doch sehr leichtgewichtige Despina.

Die Inszenierung von Christof Loy ist ganz typisch für ihn, optisch reduziert, auf die Personenführung fokussiert und sehr präzise gearbeitet. Die Kürzung der Oper auf 2:23 Stunden stört angesichts der Umstände gar nicht.

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