Woody Allen ist 75: Seine besten Sager

Am 1. Dezember feierte der beliebte US-Regisseur Geburtstag. Die besten Sager der witzigen Regie-Legende.

Am 1. Dezember 2010 feierte der Kult-Regisseur Woody Allen seinen 75. Geburtstag. Der in Brooklyn als Allan Stewart Konigsberg geborene Komiker, Schauspieler, Autor, Musiker und eben Regisseur arbeitete bereits an mehr als 50 Filmen.. Zu seinen berühmtesten Werken zählen "Der Stadtneurotiker" (1977) und "Manhattan" (1979). Bereits mit Ende 20 galt Allen als bekanntester Komiker der Vereinigten Staaten. Aus gegebenem Anlass, hier seine besten Sager...

Im Bild: Diane Keaton und Woody Allen in "Der Satdtneurotiker". Woody Allen über seine eigene Endlichkeit: "Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich möchte nur nicht dabeisein, wenn’s passiert." "Neulich sagte jemand zu mir, dass ich in den Herzen meiner Landsleute weiterleben werde. Ich will aber in meinem Appartement weiterleben!" Über seine Arbeit: Laut Eigenaussage möchte der Regisseur mit seinen Filmen in erster Linie unterhalten. "Wenn du eine Botschaft vermitteln willst, schick ein Telegramm." "Ich drehe seit 30, 35 Jahren Filme in New York, ich hab jeden Zentimeter der Stadt abgedeckt. Ich hab versucht, New York als die romantischste, wärmste, schönste Stadt der Welt darzustellen." "In Europa sagen mir Leute, dass sie nach New York wollen oder schon hier waren, weil sie es in meinen Filmen gesehen haben." "Jedes Mal denke ich mir, diesmal wird es vielleicht gelingen, den besten Film aller Zeiten zu machen." Zum Schluss ist er dann aber doch nie zufrieden. Im Bild: "Vicky Cristina Barcelona" (2008) mit Penelope Cruz und Scarlett Johansson. In diesem Film lässt er Javier Bardem sagen: "Das Leben ist kurz, das Leben ist stumpfsinnig und es ist voller Schmerz." Seinen Humor würden ihm wohl die Wenigsten absprechen, aber Woody Allen kann auch sehr trübsinnig sein. "Über allem hänge immer diese dunkle Wolke", sagt er. Über seine Kindheit: "Meine Mutter sagte immer, ich war ein ganz fröhliches Kind, bis ich fünf wurde". Über das Leben: Deshalb ist Woody allen auch Filmemacher geworden, denn "Filmemachen ist eine gute Ablenkung von den Qualen des Lebens", sagte er kürzlich. Über die Ehe: Woody Allen sorgte für heftige Kritik als er 1977 seine ehemalige Adoptivtochter Soon-Yi heiratete. "Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte." "Ich würde alle meine Fehler noch einmal machen, sie sind mitunter das Beste, was mir je widerfahren ist." "Es ist schon das siebente Mal, dass meine Schwiegermutter an Weihnachten zu uns kommt. Diesmal lassen wir sie rein." Über das Fernsehen: "Am zuverlässigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch durch den Wetterbericht." Was Allen nicht mag: "Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, an dem man ein gutes Steak bekommt." "Die traditionelle japanische Küche ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie eine Kultur durch Jahrhunderte lange Zivilisation vollständig degenerieren kann." "Mich erstaunen Leute, die das Universum begreifen wollen, wo es schwierig genug ist, in Chinatown zurechtzukommen." "Die Wahrheit ist, es hat niemals auf der Welt viele bemerkenswerte Leute gegeben. Die meisten stützen sich ständig auf den Typ gerade neben ihnen - und fragen, was sie tun sollen."

Im Bild: Mit Josh Brolin und Naomi Watts bei der Premiere seines neuesten Films. Wer ihn nicht mag: Sein Synchronautor Eckhard Henscheid zählt Woody Allen zu den "Überschätztesten der letzten vierzig Jahre".

Lesen Sie ein Interview mit Woody Allen im Link unten.
(kurier) Erstellt am
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