© Universal Music

Depeche Ambros
04/04/2014

Was, wenn "Da Hofa" von Depeche Mode wäre?

Mit "Musik für die Massen" veröffentlicht Depeche Ambros ihr Debüt.

von Brigitte Schokarth

Tatort: Der Szene-Club Flex in Wien. Davor standen die Musiker Clemens Haipl, Peter Zirbs, Peter Pansky und Harald Fahrngruber, als sie sich einige Fragen stellten. Etwa: Warum wurden in den späten 70ern und frühen 80ern hierzulande "Schrummel-Sachen" produziert, während anderswo Elektro-Popper wie Human League und OMD am Start waren.

Oder: Wie könnte "Da Hofa" geklungen haben, wenn er Mitte der 80er-Jahre aufgenommen worden wäre? Darüber haben sie nachgedacht. Und dann gemacht.

Staubsaugerrohr

Sie tauften sich Depeche Ambros und begannen, den Sound vom Wolferl und Depeche Mode zu verschmelzen. Dafür gab es sogar Tipps von einem Ex von einem der Originale: "Auf ein Staubsaugerrohr klopfen, eine Gitarrensaite runterstimmen und einen Moog dazunehmen", riet ihnen der 1995 bei Depeche Mode ausgestiegene Alan Wilder.

Live hat sich das Quartett schnell einen Namen gemacht, ein paar Singles gab es auch schon. Doch erst am Freitag bringen Depeche Ambros mit "Musik für die Massen" ihr Debütalbum auf den Markt.

Die Auswahl der mit Moog und Staubsauger-Rohr bearbeiteten Songs bleibt dabei nicht auf Ambros-Klassiker beschränkt. Neben "Es lebe der Zentralfriedhof" und "Schifoan" geben sie auch "Jö Schau" (Georg Danzer), "Highdelbeeren" (Wilfried) und "Live Is Life" (Opus) eine Runderneuerung im Depeche-Mode-Stil. Und für die Single haben sie sich "I bin a Weh" von der Worried Men Skiffle Group vorgenommen.

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