© Theater an der Wien

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02/24/2016

OsterKlang 2016

Das Programm von 18. bis 27. März im Überblick.

AGRIPPINA
Zum ersten Mal übernimmt Thomas Hengelbrock die musikalische Leitung einer szenischen Produktion im Theater an der Wien, Regie führt Robert Carsen. Gemeinsam erarbeiten sie Händels frühe Oper Agrippina, die der Komponist auf seiner ersten Italienreise für die Karnevalssaison 1709 in Venedig geschrieben hat. Patricia Bardon wird die Titelrolle gestalten. Drei Vorstellungen der Opera seria über die Erbstreitigkeiten am römischen Kaiserhof zur Zeit Neros, in dieser Produktion dargestellt vom Jungen Ensemble-Mitglied Jake Arditti, werden auch im Rahmen des OsterKlangs aufgeführt.
Freitag, 18. März 2016, 19:00 Uhr
Palmsonntag, 20. März 2016, 19:00 Uhr
Dienstag, 22. März 2016, 19:00 Uhr
Theater an der Wien

H-MOLL MESSE
Nach der Matthäus-Passion im Vorjahr interpretiert Philippe Jordan im ersten Konzert des OsterKlangs auch in diesem Jahr mit der h-Moll-Messe ein Werk von Johann Sebastian Bach. Im Großen Saal des Wiener Konzerthauses musizieren die Wiener Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten gemeinsam mit der Wiener Singakademie. Sopranistin Camilla Tilling, Altistin Wiebke Lehmkuhl, Tenor Werner Güra und Bassist Michael Volle übernehmen die Solopartien in Bachs berühmter Vertonung einer vollständigen Messfeier und seinem letzten großen Werk, für Franz Liszt der „Mont-Blanc der Kirchenmusik“.
Samstag, 19. März 2016, 19:30 Uhr
Konzerthaus | Großer Saal

FRÜHLINGSGLAUBE
Acht Cellisten der Wiener Symphoniker eröffnen das Konzert in der Wiener Minoritenkirche mit Josef Haydns Ouvertüre zur Oper L’isola disabitata und musizieren Orlando di Lassos Stabat Mater. Cellist und Symphoniker Peter Siakala wird die Moderation des Abends übernehmen, der in der Folge Liedern von Franz Schubert mit der Sopranistin Juliane Banse gewidmet sein wird. Der Titel des Programms nimmt Schuberts gleichnamiges Lied nach dem Gedicht von Ludwig Uhland auch als Thema für den kommenden Frühling: „Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muss sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag.“
Montag, 21. März 2016, 19:30 Uhr
Minoritenkirche

IL PRIMO OMICIDIO
Im Rahmen des OsterKlangs findet die konzertante Aufführung von Alessandro Scarlattis Oratorium Il primo omicidio im Theater an der Wien statt. Das ausgesprochen dramatische Oratorium entstand in Rom während des päpstlichen Opernverbots und schildert dem Alten Testament folgend den titelgebenden ersten Mord der Menschheit nach dem Sündenfall von Adam und Eva: Kain erschlägt von Luzifer verführt seinen Bruder Abel. Unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini musiziert sein Ensemble Concerto Italiano. Altistin Sonia Prina übernimmt die Rolle des Caino, Sopranistin Monica Piccinini singt die Partie des Abele.
Mittwoch, 23. März 2016, 19:00 Uhr
Theater an der Wien

DAS GROSSE ABEND- UND MORGENLOB
Sergei Rachmaninow komponierte seine Vigil für Chor a capella 1915, zwei Jahre später musste er Russland nach der Oktoberrevolution verlassen, bezeichnete seine Kompositionen aber weiterhin als russische Musik. Seine gut einstündige Vigil folgt dem liturgischen Ritus der russisch-orthodoxen Kirche. Johannes Hiemetsberger, Gründer und Leiter des Chorus sine nomine, wird mit Rachmaninows Werk für Chor a capella die Lutherische Stadtkirche als Spielort des OsterKlangs erschließen. Als Solisten treten die Altistin Taisiya Labetskaya, der Tenor Martin Hofer und Bassist Welfherd Lauber auf.
Gründonnerstag, 24. März 2016, 20:00 Uhr
Lutherische Stadtkirche

KLANG DER SEELE
Seit 2008 leitet Emanuel Schulz die vom 2013 verstorbenen Soloflötisten der Wiener Philharmoniker Wolfgang Schulz gegründete Camerata Schulz, die in wechselnder Besetzung aus Mitgliedern der Familie Schulz und befreundeten Musikern besteht. In der Minoritenkirche kombiniert das Ensemble besinnliche Musik von Arvo Pärt mit einer Bearbeitung von Mozarts Requiem für Streichquartett und Gustav Mahlers Adagietto aus der 5. Symphonie. Arnold Mettnitzer, Theologe und Psychotherapeut, ergänzt den Abend mit Texten von Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn oder Hildegard von Bingen, die dem Ungehörten Resonanz verschaffen wollen.
Karfreitag, 25. März 2016, 19:30 Uhr
Minoritenkirche

IMMORTAL
Mit Musik des unsterblichen Bach beginnt Heinz Ferlesch, künstlerischer Leiter des Originalklangensembles Barucco und der Wiener Singakademie, die Osternacht mit seinen zwei Klangkörpern in der Minoritenkirche. Neben dem Choral „O Haupt aus Blut und Wunden“ aus der Matthäus-Passion und dem Osteroratorium in D-Dur für Soli, Chor und Orchester präsentiert Ferlesch auch das Quadro in g-Moll des selten gespielten Barockkomponisten Johann Gottlieb Janitsch. Vom norwegischen Komponisten Knut Nystedt stammt Immortal Bach, eine im Chorrepertoire beliebte Bearbeitung des geistlichen Bach-Lieds „Komm, süßer Tod“.
Karsamstag, 26. März 2016, 19:00 Uhr
Minoritenkirche

CARMEN
Bizets Opéra comique Carmen ist eine der beliebtesten und weltweit meistgespielten Opern. Für die Aufführung in der Kammeroper hat Tscho Theissing die Partitur für das von den Silvesterkonzerten in der Kammeroper bekannte Trio Tommaso Huber am Akkordeon, Geiger Sebastian Gürtler und Bassist Georg Breinschmid arrangiert und auf vier Stimmen reduziert. Natalia Kawalek singt die Titelpartie, Thomas David Birch den Don José. Viktorija Bakan und Tobias Greenhalgh übernehmen die Partien der Micaëla und des Escamillo. Die Aufführung der Inszenierung von Andreas Zimmermann am Ostersonntag findet im Rahmen des diesjährigen OsterKlangs statt.
Ostersonntag, 27. März 2016, 19:00 Uhr
Kammeroper

FRÜHLING IN WIEN
Abschluss und Höhepunkt des OsterKlangs ist das jährliche Frühlingskonzert der Wiener Symphoniker im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Die musikalische Leitung übernimmt in diesem Jahr der österreichische Dirigent Manfred Honeck, Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra. Unter dem Motto Pastorale leitet Honeck eine musikalische Reise durch Österreich mit Werken von Beethoven, Ziehrer, Suppé oder Strauss. Hélène Grimaud, französische Pianistin und Autorin, interpretiert Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, das Beethoven 1808 im Theater an der Wien selbst am Klavier uraufgeführt hat.
Ostersonntag, 27. März 2016, 19:30 Uhr
Musikverein | Goldener Saal

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