Talk-Flop: Gottschalk nimmt Schuld auf sich

Und fand nach Tausenden lustigen Momenten auch in einem tragischen die richtigen Worte. Improvisieren, spontan sein, reagieren – das war immer schon seine Stärke.
Der Showmaster gibt sich selber die Schuld an Scheitern seiner Sendung "Gottschalk live": "Ich bin auf meinem Krempel sitzen geblieben".

Showmaster Thomas Gottschalk macht sich selbst für den Misserfolg seiner ARD-Talksendung "Gottschalk live" verantwortlich. "An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld", schrieb er in der Bild-Zeitung vom Mittwoch. "Ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen." Der öffentlich-rechtliche Senderverbund hatte jüngst beschlossen, die Vorabend-Sendung "Gottschalk live" zum 7. Juni einzustellen.

In seinem Bild-Beitrag bewertete Gottschalk, der als langjähriger Moderator der ZDF-Abendshow "Wetten, dass..?" zur Legende geworden war, das Ende seines jüngsten Showkonzepts nüchtern. "Ich bin auf meinem Krempel sitzen geblieben. Ich bin weder der erste, dem das passiert ist noch der letzte. Und ich bin darüber weder entsetzt noch verzweifelt", schrieb der 61-Jährige.

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