SPÖ-Stiftungsrat erwartet "knallharten Codex" im ORF für Nebenjobs und Twitteria

SPÖ-Vertreter Heinz Lederer: „Eine große, tiefgehende ORF-Gesetzesnovelle verlangt natürlich die Neuwahl der ORF-Führung“
Heinz Lederer nennt die „Sommergespräche“ eine Enttäuschung und will „kräftige Überarbeitung" der ORF-TV-Diskussionssendungen.

Im Hinblick auf die am 1. Jänner startende Haushaltsabgabe fordert SPÖ-Stiftungsrat Heinz Lederer vom „Generaldirektor und nicht zuletzt seinen Direktoren“, das Unternehmen als „ORF für jeden“ aufzustellen, vor allem programmlich. Er will u. a. eine stärkere Sichtbarkeit junger Menschen, die vom neuen ORF-Beitrag am stärksten betroffen sind. Eine „kräftige Überarbeitung“ der Diskussionssendungen sei vordringlich. Ihm schwebt als Idee etwa „ein ,Club 2’ für Junge“ vor. „Sie finden sich sonst nirgends wieder.“

„Wirklich enttäuscht“ ist Lederer von den „Sommergesprächen“, was aber nicht die Gesprächsführung Susanne Schnabls meine. „Das neu renovierte Parlament ist politisch wie architektonisch ein spannender Ort mit einigen geeigneten Plätzen für die ,Sommergespräche’ – das dunkle Hinterzimmer war es nicht.“ Dass man auch nicht versucht hat, das Parlament den Zusehern näherzubringen, sei „eine vergebene Chance“. Als „instinktlos“ kritisiert er, dass die „Sommergespräche“ aufgezeichnet waren. „Da sind schwere Fehler wenige Wochen vor der Einführung des ORF-Beitrags passiert.“ Die will im dieswöchigen Sitftungsrat diskutieren.

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