Spielbergs "West Side Story" enttäuschte an US-Kinokassen

Steven Spielberg turns 75
Schwacher Publikumszuspruch für die Neuverfilmung von "West Side Story".

Die Neuverfilmung des legendären Musicals "West Side Story" mit Ansel Elgort und Rachel Zegler in den Hauptrollen hat an den US-Kinokassen enttäuscht: Der Film von Regisseur Steven Spielberg spielte am Eröffnungswochenende 10,5 Mio. US-Dollar ein. Dem stehen kolportierte Kosten von 100 Mio. Dollar gegenüber. Dabei hatte "West Side Story" im Unterschied zu manch anderer Produktion während der Pandemie einen exklusiven Kinostart und war auf keinem Streaminganbieter zu sehen.

Laut David A. Gross von der Filmberatungsfirma Franchise Entertainment Research könnte sich der Publikumszuspruch in den kommenden Wochen und Monaten durchaus noch verbessern. "Wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, dass Musicals eine Verbindung zu Kritikern und dem Publikum aufbauen und einen Lauf bekommen." So habe etwa "Chicago" im Jahr 2003 zunächst 10,8 Mio. Dollar eingespielt, um letztlich 170 Mio. Dollar zu lukrieren. Allerdings habe sich das Verhalten der Kinogeher verändert, so Gross. "Wenn 'West Side Story' erfolgreich sein soll, muss der Film national wie international punkten."

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