Ein Höhepunkt unter den atemberaubenden Acts: Akrobat auf dem schnell rotierenden „Todesrad“

© Cirque du Soleil

Cirque du Soleil
12/02/2013

Spektakel der Superlative

„Kooza“ kommt ab 8. Mai nach Wien – mit viel Akrobatik und Clownerie.

von Werner Rosenberger

Back to the roots“ heißt es beim kanadischen Cirque du Soleil: Die neue Show „Kooza“, seit der Premiere 2007 auf Tour in Nordamerika und Japan, kommt jetzt erstmals nach Europa und ab 8. Mail auch nach Wien.

In Paris hat die Truppe ihre Zelte beim Jardin de Ile Seguin aufgeschlagen. „Wir sind ein mobiles Dorf mit 158 Menschen aus 21 Ländern“, so Tour-Managerin Heather Reilly im KURIER-Gespräch.

Der Show-Titel leitet sich vom Sanskrit-Wort „Koza“ für „Kiste“ oder „Schatz“ her und passt zur Idee eines „Zirkus in der Box“.

Mit Clowns, atemberaubender Akrobatik, dem König der Narren und einer Reihe anderer komischer Charaktere, schillernden Kostümen, einem verrückten Hund und viel Slapstick-Humor passt „Kooza“ ins Bild der typischen Cirque-du-Soleil-Produktionen.

Eineinhalb Stunden dauert allein die Make-up-Prozedur täglich für die mehr als 50 Artisten, die wöchentlich zehn Shows spielen.

GUY LALIBERTE, DAVID SHINER, SERGE ROY, STEPHANE R…

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Hochspannung

Der künstlerische Leiter Michael Smith „kann auch nach zwei Jahren immer noch nicht hinschauen, wenn die Artisten am sich rasend schnell drehenden Todesrad turnen“. Ein Netz oder ein Seil als Sicherung gibt’s dabei nicht. „Das ist Zirkus mit Nahtod-Erfahrung“, scherzt ein Besucher.

Ein Artist errichtet mit acht Stühlen und einem Podest einen 7 Meter hohen Turm, um darauf zu balancieren – eine Höchstleistung an Kondition und Muskelbeherrschung. Ebenso beim spektakulären Hochseilakt.

Die Kostüm-Designerin Marie-Chantale Vaillancourt ließ sich vom Bilderroman, Gustav Klimt, Mad- Max-Movies, Filmen über Zeitreisen sowie Indien und Osteuropa inspirieren. Der von ihr kreierte Look erinnert an Alice im Wunderland, Baron Münchhausen oder den Zauberer von Oz.

Der „Zirkus der Sonne“, 1984 von ein paar Freaks und Gauklern gegründet, begeistert weltweit Millionen mit einem Mix aus Akrobatik, Märchentheater, Musik, Licht- und Multimedia-Effekten. „Saltimbanco“ war 21, „Alegria“ 19 Jahre auf Tour.

Um Gut und Böse, um Furcht und Identität, Anerkennung und Macht oszilliert „Kooza“, aber erzählt keine stringente Geschichte wie etwa „Corteo“. Die Nummernrevue setzt voll auf Spannung, Überraschung und Nervenkitzel.

INFO: Kooza“, 8. Mai bis 1. Juni in Neu Marx, Karten unter 01/96096

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