Die Vorarlbergerin Eva Schmidt

© /Markus Gmeiner

Literatur
03/05/2016

Sehnsüchte im Hochhaus

Das Comeback der Vorarlbergerin Eva Schmidt

von Peter Pisa

So leise ist "Ein langes Jahr", hurra!, man merkt zuerst gar nicht, dass die vielen kleinen Beobachtungen einen Roman ergeben; dass sie sich verbinden, verwandeln und groß werden – obwohl im Hochhaus und in den Straßen in Bregenz am Bodensee nichts Besonders passiert, ein kleiner Bub hätte gern einen Hund, ein alter Mann hat einen Hund, eine Frau kauft eine Leiter ...

Das Auffälligste ist: Ein Hausbewohner schaut mit dem Feldstecher der Mieterin einer anderen Wohnung heimlich zu, wie sie vor dem Fernsehapparat sitzt und strickt.

Die Erzählerin spielt mit. Sie beobachtet sich selbst, und bei allen werden die Sehnsüchte freigelegt – wobei das Zitat von Robert Walsers vorangestellt ist: "Sehnsüchtig sein heißt nicht wissen, wohin man möchte."

Wo war die Vorarlberger Schriftstellerin Eva Schmidt so lange? "Ein langes Jahr" ist ihr erster Roman seit zwei Jahrzehnten. Bitte mehr!

Viel mehr.

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