Kultur | Oscar
23.02.2012

Die ewige Oscar-Hitliste

Wer bekam am meisten Oscars, wer nur Nominierungen? Wer war der jüngste und wer der älteste Gewinner?

Es geschah bisher 80 Mal in einer Nacht, in der jährlich herbeigesehnten Oscar-Nacht: Ob die Oscars vom Winde verweht oder verdammt in alle Ewigkeit wurden oder unter den Gefährten aufgeteilt werden konnten, war und ist entscheidend für die jeweilige Karriere. Hier die großen Abstauber, Verlierer und Nominierungsmeister im Überblick.

"All About Eve", 1950, 14 Nominierungen, sechs Oscars
"Titanic", 1997, 14 Nominierungen, elf Oscars
"Vom Winde verweht", 1939, 13 Nominierungen, acht Oscars
"Verdammt in alle Ewigkeit", 1953, 13 Nominierungen, acht Oscars
"Shakespeare in Love", 1998, 13 Nominierungen, sechs Oscars
"Forrest Gump", 1994, 13 Nominierungen, sechs Oscars
"Chicago", 2002, 13 Nominierungen, sechs Oscars
"Mary Poppins", 1964, 13 Nominierungen, fünf Oscars
"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", 1966, 13 Nominierungen, fünf Oscars
"Der Herr der Ringe – Die Gefährten", 2001, 13 Nominierungen, vier Oscars

"Ben Hur", 1959, 12 Nominierungen, elf Oscars
"Titanic", 1997, 14 Nominierungen, elf Oscars
"Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs", 2003, elf Nominierungen, elf Oscars
"Westside Story", 1961, elf Nominierungen, zehn Oscars
"Gigi", 1959, elf Nominierungen, zehn Oscars
"Der letzte Kaiser", 1988, 12 Nominierungen, neun Oscars
"Der englische Patient", 1997, 12 Nominierungen, neun Oscars

Für jeweils elf Oscars waren Steven Spielbergs "Die Farbe Lila" (1986) und Herbert Ross` "Am Wendepunkt" (1978) nominiert - beide gingen am Ende leer aus.

Nur drei Filme konnten in allen fünf Hauptkategorien (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Schauspieler, Beste Schauspielerin) gewinnen:

"Es geschah in einer Nacht", 1934
"Einer flog über das Kuckucksnest", 1975
"Das Schweigen der Lämmer", 1991

Katharine Hepburn hält mit 12 Nominierungen und vier Oscars neben Regisseur John Ford bis dato den Rekord, gefolgt von Walter Brennan (dreimal Bester Nebendarsteller) sowie ex aequo Ingrid Bergman (zweimal Beste Schauspielerin, einmal Beste Nebendarstellerin) und Jack Nicholson (ebenfalls zweimal Bester Schauspieler, einmal Bester Nebendarsteller).

Die jüngste Gewinnerin war Kinderstar Shirley Temple mit sechs Jahren und 320 Tagen, allerdings gewann sie "nur" einen "Jugend Oscar". 1973 bekam Tatum O’Neal mit 10 Jahren und 148 Tagen den Oscar als Beste Nebendarstellerin in "Paper Moon". Mit 80 Jahren älteste Gewinnerin 1990 war die damals 80-jährige Jessica Tandy als Beste Hauptdarstellerin in "Miss Daisy und ihr Chauffeur", gleich alt war 1976 George Burns als Bester Nebendarsteller in "The Sunny Boys".