98. Oscars: "Blood & Sinners" schafft Rekord mit 16 Nominierungen

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Der Film von Ryan Coogler geht als meistgenannter Favorit in die Oscar-Gala am 15. März. Auch Paul Thomas Andersons “One Battle After Another” wurde vielfach nominiert.

In Hollywood wurden am Donnerstagnachmittag die Nominierungen für die heurigen Oscars in 24 Sparten bekanntgegeben. Gleich zu Beginn gab es ein Bekenntnis zu echten Inhalten, in Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz. Präsentiert wurden die Nominierungen von der Schauspielerin Danielle Brooks und Schauspieler Lewis Pullman.

Der vampirische Musikhorrorfilm "Blood & Sinners" ist Favorit bei den 98. Oscars, die am 15. März in Los Angeles verliehen werden. Das Werk von Regisseur Ryan Coogler räumte bei den Nominierungen für den wichtigsten Filmpreis der Welt mit der Rekordzahl an 16 Siegchancen ab. Der Film ist in praktisch allen Zentralkategorien nominiert. Auf Platz 2 des Feldes liegt mit 13 Nominierungen "One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson.

Ein Mann im karierten Mantel steht mit Gewehr und Pistole auf einer Landstraße neben einem offenen Auto.

Leonardo DiCaprio in "One Battle After Another".

Prominente Namen gibt es naturgemäß in den Schauspielkategorien. So kann sich Leonardo DiCaprio Hoffnungen auf seinen zweiten Oscar machen, für seine Rolle in "One Battle After Another". Neben ihm sind als beste Hauptdarsteller, männlich nominiert: Timothée Chalamet (“Marty Supreme”) , Ethan Hawke (“Blue Moon”),  Michael B. Jordan für seine Doppelrolle in “Blood & Sinners”, Wagner Moura (“The Secret Agent”). Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin, weiblich, machen sich Jessie Buckley (“Hamnet”), Rose Byrne, (“If I Had Legs I’d Kick You”), Kate Hudson (“Song Sung Blue”), Renate Reinsve (“Sentimental Value”) und Emma Stone (“Bugonia”) unter sich aus.

Keine österreichischen Hoffnungen

Die österreichischen Hoffnungen haben sich indes zerschlagen. Der heimische Dokumentarfilmer Richard Ladkani schaffte es mit seinem "Yanuni" ebenso nicht in die Endrunde wie der österreichisch-schweizerische Erfolgsregisseur Edward Berger, der es für „Ballad of a Small Player“ zumindest in die Vorauswahl für Beste Kamera (James Friend) geschafft hatte. Bei den Auslandsoscars war die österreichische Einreichung "Pfau - Bin ich echt?" von Bernhard Wenger bereits zuvor nicht auf die Shortlist gekommen.

Die 98. Oscar-Verleihung selbst soll dann am 15. März im Dolby Theatre in Hollywood über die Bühne gehen.

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