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Österreichischer Filmpreis: „Perla“ bester Film, Goiginger beste Regie

Die Hauptgewinner des österreichischen Filmpreises heißen "Perla" von Alexandra Makarová und Adrian Goigingers "Vier minus drei". "Mother's Baby" ging leer aus.
Valerie Pachner lächelt in die Kamera.

Der österreichische Filmpreis 2026 für den besten Spielfilm geht an das Drama „Perla“, produziert von Arash T. Riahi und Sabine Gruber. Den Preis für beste Regie erhielt der Salzburger Regisseur Adrian Goiginger für seinen Trauerfilm „Vier minus drei“. Mit dieser Entscheidung der Akademie des Österreichischen Films ging Donnerstagabend die Gala, durch die Julia Edtmeier und Alexander Pschill in den hq7-Studios führten, zu Ende.

Alexandra Makarovás Drama um die Exil-Slowakin Perla, die zwischen ihrer Wahlheimat Österreich und ihrem Herkunftsland hinter dem Eisernen Vorhang hin- und hergerissen wird, lag im Vorfeld mit 13 Nominierungen im Spitzenfeld. Insgesamt acht konnten in Preise umgewandelt werden. Simon Schwarz wurde für seine Rolle als Perlas Ehemann als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet, Georg Weiss erhielt den Preis für beste Kamera, Monika Buttinger für bestes Kostümbild. Weitere Preise regnete es in den Kategorien Maskenbild, Szenenbild, Musik und Tongestaltung.

Simon Schwarz sitzt im weißen Ruderleiberl im Bett.

Bester Hauptdarsteller, bester Spielfilm: Simon Schwarz in „Perla“.

Adrian Goigingers Verfilmung von Barbara Pachl-Eberharts tragischer Autobiografie „Vier minus drei“, die vom Verlust ihrer Familie erzählt, hatte acht Nennungen erhalten und machte daraus fünf Preise: Neben Goiginger als Regisseur erhielt Valerie Pachner den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre emotional schwierige Rolle als Mutter, die Mann und zwei Kinder verliert. Robert Stadlober, als ihr verunglückter Ehemann und Berufsclown in Rückblenden zu sehen, erhielt den Preis als bester Nebendarsteller. Senad Halilbašić wurde für bestes Drehbuch und Angela Kropej für bestes Casting ausgezeichnet.

Trotz seiner sechs Nominierungen ging Johanna Moders Psychothriller „Mother’s Baby“ leer aus.

Lipizzaner

Unter den Schauspielenden konnte weiters noch Elke Winkens reüssieren: Für ihr sensibles Spiel als Mutter in der Krise wurde sie als beste Nebendarstellerin in Florian Pochlatkos Langfilmdebüt „How to Be Normal and the Oddness of the Other World“ belohnt. Den Preis als bester Dokumentarfilm erhielt Olga Kosanović für ihre kurzweilige Einbürgerungsdoku „Noch lange keine Lipizzaner“.

Bester Kurzfilm wurde „Night of Passage“ von Reza Rasolui. Und als publikumsstärkster Kinofilm konnte sich die Komödie „Aufputzt is“ von Claudia Jüppner-Jonstorff durchsetzen.

 

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