O-Töne, Literaturfestival im Wiener Museumsquartier, honorarfrei

© Lukas Preisinger

Literaturfestival "O-Töne"
07/11/2013

Im MQ tönt es wieder

Kultursommer in Wien: Das Open-Air-Literaturfestival „O-Töne“ und das Sommerkino „frame[o]ut“ starten.

von Katharina Baier

Am Donnerstagabend beginnt die bereits zehnte Ausgabe des beliebten Lese-Reigens im Haupthof des Wiener MuseumsQuartiers. Zum Jubiläum hat man sich auf große Namen der heimischen Gegenwartsliteratur konzentriert. Insgesamt werden neun Autoren immer donnerstags aus ihren aktuellen Werken lesen.

Zur Eröffnung findet sich der Lyriker und Bestseller-Autor Robert Schindel ein. Er präsentiert seinen zweiten, kontroversiell aufgenommenen Roman „Der Kalte“, der auf 660 Seiten vor allem von der Waldheim-Ära erzählt. Es geht darin aber auch um eine Auseinandersetzung mit Österreichs politischen Mythen, um Versuche zu vergessen und die Angemessenheit von Erinnerung.

Im Anschluss wird Schindel noch mit Clarissa Stadler über sein Werk diskutieren. Für den musikalischen Beiklang sorgt der Pop-Poet „Der Nino aus Wien“.

Ausblick Bücherherbst

In den kommenden Wochen folgen auf Robert Schindel unter anderem Josef Winkler, Michael Köhlmeier, Eva Menasse, KURIER-Kolumnistin Doris Knecht und die Tiroler Newcomerin Barbara Aschenwald.

Drei mit großer Spannung erwartete Titel des kommenden Bücherherbstes gibt es dann im August:

Am 8. August wird Norbert Gstrein erstmals Einblicke in seine Erzählung „Eine Ahnung vom Anfang“ geben, David Schalko wird am 22. August aus seinem neuesten Wurf „Knoi“ lesen. Thomas Glavinic beschließt wiederum das Literatur-Event am 29. August mit seinem druckfrischen Roman „Das größere Wunder“.

Alle Lesungen im Überblick

INTERVIEW: ROBERT SCHINDEL

GERMANY GEORG BUECHNER PRIZE 2008

ERÖFFNUNG BACHMANN-PREIS: KÖHLMEIER

INTERVIEW MIT EVA MENASSE

David Schalko, Superfilm, Zieglergasse 1…

APA-INTERVIEW: GLAVINIC

Film

Außergewöhnliche Filme abseits des Mainstreams kann man hingegen ab morgen beim Sommerkino „frame[o]ut“ erleben.

Gestartet wird mit dem essayistischen Dokumentarfilm „Elektro Moskva“ von Elena Tikhonova und Dominik Spritzendorfer. „Elektro Moskva“ erzählt von sowjetischen und postsowjetischen Musikern und Erfindern, Genies und Bastlern, vom „russischen Edison“ Leon Theremin, von der „Space-Ära“ der 1960er-Jahre und der Massenproduktion von Synthesizern in den frühen 1980er-Jahren.

Ausgesuchte Filme aus dem Crossing Europe Filmfestival Linz und einen Schwerpunkt zum Thema „Kino und Architektur“ wird es ebenfalls bei „frame[o]ut“ geben.

Talks und Diskussionen mit Regisseuren und Experten vor den Vorführungen ergänzen das vielfältige Filmangebot.

Info: „O-Töne 2013“, bis 29. August, jeden Donnerstag um 20.30 Uhr im MQ, www.o-toene.at

„frame[o]ut“, bis 31. 8., jeden Fr. und Sa. ab 21.30 im Hof 8 des MQ, Eintritt frei, www.frameout.at

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