© Simon Brugner theyshootmusic.com

Festivalsommer
07/29/2013

Popfest: Auf zu neuen Sphären

Besucherrekord: 60.000 Menschen besuchten die vierte Auflage des Festivals. Zum Abschluss am Sonntag wurde erstmals auch in der Karlskirche konzertiert.

von Karl Oberascher

In seiner vierten Auflage hob das Popfest in neue Sphären ab.

Ganz irdisch: Das Festival für heimische Popmusik konnte 60.000 Besucher vermelden. Das ist neuer Rekord - im Vorjahr waren rund 50.000 Popaffine an den Karlsplatz geströmt.

Sakraler: Die Karlskirche - bisher imposante Kulisse für die Auftritte auf der Seebühne - fungierte am Sonntagabend zum Abschluss des heurigen Popfestes erstmals auch als Spielstätte.

Wer lange genug angestanden war und eine der limitierten Platzkarten ergattert hatte, konnte ab 21 Uhr die heimischen Acts Ritornell feat. Mimu und "O" alias Teresa Rotschopf - bekannt von der Formation Bunny Lake erleben. Die beiden brachten - passend zur Spielstätte - sphärische Klänge aufs Popfest. Sehr experimentell - mit Triangel-Styroporkugel-Konstruktion und Mini-Drehorgeln als Klangkörper die einen. Fast episch - mit der Unterstützung von acht Musikern und entsprechender Inszenierung - die andere.

Das Popfest 2013 im Rückblick

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4. WIENER POPFEST: BAUCHKLANG

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4. WIENER POPFEST: STEAMING SATELLITES

4. WIENER POPFEST: STEAMING SATELLITES

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4. WIENER POPFEST: BAUCHKLANG

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Breites Spektrum

Insgesamt waren dieses Jahr 45 Live-Acts zu sehen. Das sind zwei weniger als im letzten - das Spektrum war jedoch deutlich breiter. Neben Singer-Songwriter wie Mira Lu Kovacs, die als Schmieds Puls das Wien Museum verzauberte und altbekannten Indie-Bands wie Gin Ga waren auch vermehrt elektronische Töne zu vernehmen. Der Auftritt von HVOB, das gehypte Elektro-Duo aus Wien, geriet etwa bereits am Donnerstag zum Erfolg.

Zu späterer Stunde ging es in einer der drei (vier mit Karlskirche) Spielstätten abseits der Seebühne weiter. Die Auftritte von Chronic City, Koenig Leopold, Brenk Sinatra und den Sex Jams verschafften einen gelungenen Überblick über das heimische Popschaffen. Eine Aufgabe, an der die Programmierung auf der Seebühne zumeist scheiterte.

International

Neue heimische Popmusik werde auch international wahrgenommen, versicherte Popfestleiter Christoph Möderndorfer in einer Aussendung am Montag. So habe eine Delegation des Showcase-Festivals "Eurosonic" das Treiben am Karlsplatz verfolgt, um ihren für 2014 geplanten, großen Österreich-Schwerpunkt im niederländischen Groningen vorzubereiten.

Dem 2012 ins Leben gerufenen jährlichen Kuratorenwechsel folgend, gibt es im kommenden Jahr einen neuen Line-up-Verantwortlichen, der im Herbst bekannt gegeben wird. Der diesjährige Kurator Patrick Pulsinger werde ebenso wie Robert Rotifer, der die Musikauswahl für die ersten drei Popfeste besorgt hatte, dem Gratis-Konzertreigen jedenfalls weiterhin beratend erhalten bleiben, hieß es.

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