Kultur
29.01.2018

Michael Haneke geht unter die Serienmacher und startet "Kelvin’s Book"

Vertrag für zehnteiliges Projekt "Kelvin's Book" unter Dach und Fach

Auch Oscar-Preisträger Michael Haneke wendet sich vom Kinoformat dem Fernsehen zu. Wie die Produktionsfirma UFA Fiction am Montagnachmittag mitteilte, sei man mit dem österreichischen Regie-Großmeister handelseinig geworden. Er wird "Kevin’s Book" verfilmen, eine dystopische Serie in zehn Folgen. In einer "nicht zu weit entfernten Zukunft" erlebt eine Gruppe Jugendlicher eine Notlandung und muss feststellen, dass das Land, in dem sie leben, ganz anders aussieht, als sie sich das dachten.

Haneke begründet den Genre-Wechsel so: "Nach zehn Fernsehfilmen und zwölf Kinofilmen, wollte ich einmal eine längere Story erzählen." Gerüchte über Hanekes Serienpläne halten sich in der Branche schon seit Längerem recht hartnäckig. So soll der Regisseur an der Umsetzung eines Jahrzehnte alten Skripts über eine düstere Zukunft bearbeiten, in der die Menschen nur mehr in Metropolen leben.