WM-Thriller gegen Algerien im ORF frühmorgens knapp an der Millionenmarke
Das dritte und letzte Österreich-Match in der Gruppenphase der Fußball-WM ist trotz einer denkbar ungünstigen Anpfiffzeit auf hohes Zuseherinteresse gestoßen. Für die erste Spielhälfte im Aufeinandertreffen mit Algerien ab vier Uhr am Sonntagmorgen waren bereits im Schnitt 695.000 Personen auf ORF 1 mit dabei. Der Zuschauerschnitt stieg für die zweite, unglaublich dramatische Spielhälfte dann noch einmal deutlich auf 903.000 an. Der Marktanteil betrug starke 86 Prozent.
Als Saša Kalajdžić um exakt 5.57 Uhr den rettenden Ausgleich zum 3:3 erzielte und ORF-Kommentator Daniel Warmuth „deppert“ wurde, waren laut ORF 963.000 Fans live dabei. Als absoluten Höchstwert gibt der ORF 972.000 Zuseherinnen und Zuseher an.
Starke Streamingzahlen
Im ORF-Streaming, bei dem diesmal keine Probleme gemeldet wurde, sahen 145.000 die zweite Halbzeit von Österreich – Algerien. Der bisher stärkste Stream der Gruppenphase und damit gleichzeitig auch Rekord seit Einführung der Online-Bewegtbild-Messung im Jahr 2017 war die 1. Halbzeit Österreich - Jordanien am 17. Juni um 6 Uhr mit einer Durchschnittsreichweite von 263.000.
Das Algerien-Match war angesichts der Uhrzeit wenig überraschend das quotenschwächste der bisherigen drei Österreich-Partien. Die zweite Spielhälfte von Österreich gegen Jordanien sahen im Schnitt 1,24 Mio. Personen auf ORF 1. Der Kracher gegen Argentinien ging dagegen zu einer für ein europäisches Publikum angenehmen Uhrzeit (ab 19 Uhr) über die Bühne. Im Schnitt waren 2,1 Mio. Zuschauerinnen auf ServusTV mit dabei. Der Salzburger Privatsender zeigt auch das nächste Spiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft - und das ebenfalls zu guter Sendezeit. Am Donnerstag erfolgt der Anpfiff im Sechzehntelfinale gegen Spanien um 21 Uhr.
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