„Big Bang Theory“-Ableger: Nerds aus zweiter Reihe als Weltenretter
Comicverkäufer Stuart Bloom (Kevin Sussman, 2. v. re.) mit Quantendings und Nerd-Kollegen .
Würden Sie sich eine Serie über den Comicverkäufer von den „Simpsons“ ansehen? HBO Max bietet genau so etwas Fans der Erfolgs-Sitcom „Big Bang Theory“ an. Hier ist es Stuart Bloom, der unauffällige Comicverkäufer mit schnarrender Stimme, der zum Serienhelden wird. Die Prämisse: Stuart (Kevin Sussman) hat unabsichtlich ein Quanteninterferenzgerät beschädigt, das Sheldon und Leonard entwickelt hatten. Die Folge: Wir sehen ein sehr unwirtliches Pasadena nach der Apokalypse, Zombies kriechen aus der Erde und Riesenmotten krachen an die Auslagenscheibe des Comicgeschäfts.
Der Laden ist noch intakt und Stuart kann dort wertvolle Ausgaben gegen – in diesen Zeiten wesentlich wertvolleres – Essen tauschen. Der Geologe Bert (Brian Posehn) übergibt ihm Konservendosen – auch seine Geburtstagsration an Katzenfutter. Mitten im Shop klafft ein Dimensionenloch, in dem Stuart Müll entsorgt. Da taucht sein Doppelgänger auf und erklärt, was zu tun ist, um die Welt zu retten. Zunächst sollen sie die Caltech-Uni aufsuchen.
Die Nerds wagen sich nach draußen und stoßen auf Stuarts Ex Denise (Lauren Lapkus). Welche Rolle der nervige Quantenphysiker Barry Kripke (John Ross Bowie) zunächst spielt, sei nicht verraten. Was sich sagen lässt: „Stuart Fails to Save The Universe“ strotzt von schrägen Dialogen und schleimig-blutigen Kampfszenen (Stuart: „Ich bin neu im Action-Genre“), nimmt dabei nichts und niemanden ernst.
In Kayle Newachecks Serie begegnet man weiteren Bekannten aus dem „Big Bang Theory“-Universum. Die-Hard-Fans erfreuen sich wohl an den zahlreichen Cameos und Easter Eggs, der Rest wird sich fragen: Warum zur Hölle soll ich Stuart Bloom zehn Folgen lang folgen?
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