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Kultur Medien
04/23/2021

"Starmania" erstmals mit Publikumswertung: Wer weiterkam

Mit Duetten, "Duellen" und einem Speed-Voting verengte sich das Feld auf sechs Finalistinnen und Finalisten

von Michael Huber

Lag es bisher an der dreiköpfigen Jury, die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ORF-Castingshow "Starmania" wöchentlich zu reduzieren, so wurde am Freitag erstmals dem Publikum die Entscheidung übertragen. Dieses bekam 60 Sekunden Zeit, um zwischen je zwei Kandidatinnen oder Kandidaten zu entscheiden. Am Ende konnte die Jury noch zwei Teilnehmerinnen "zurückholen".

Fred Owusu, Laura Kožul, Tobias Hirsch und Anna Buchegger hießen die Gesangstalente, die mithilfe des Televotings direkt in die nächste Finalrunde vorrücken konnten. Anna Heimrath und Vanessa Dulhofer bekamen am Ende noch ein "Jury-Ticket" - und dürfen ebenfalls weitermachen.

Duette und "Duelle"

Die Idee, die "Starmaniacs" zunächst zu Duetten zusammenzuspannen und dann in "Duellen" gegeneinander zu positionieren, erzeugte in der Show allerdings kaum glaubwürdige Konkurrenz - wurde doch seit Wochen die gegenseitige Wertschätzugn und Freundschaft ununterbrochen betont.

Anna Heimrath und Fred Owusu sangen zu Beginn „Anywhere Away from Here“ von Rag'n'Bone Man & Pink; Anna Buchegger und Vanessa Dullhofer tauchten mit „If I Ain't Got You“ von Alicia Keys feat. Usher in die Welt des Rhythm'n'Blues ab.
David Mannhart und Tobias Hirsch verbreiteten mit „I Don“t Care“ von Ed Sheeran & Justin Bieber junges Pop-Feeling, während   Laura Kožul und Teodora Špirić mit „When You Believe“ von Mariah Carey & Whitney Houston die Ära der Pop-Diven der 1990er - durchaus glaubhaft - wieder aufleben ließen.

Einzeldarbietungen

Profilieren konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann aber mit Solo-Songs. Fred Owusu sang „Team“ von Julian le Play, Anna Heimrath sang „Hunger“ von Florence + the Machine. Laura Kožul gab eine Version von „Something in the Water“ von Brooke Fraser zum Besten.

Anna Buchegger wagte sich an den Soul-Klassiker  „(You Make Me Feel Like A) Natural Woman“ von Aretha Franklin; Tobias Hirsch sang „No Matter What“ von Calum Scott und widmete den Titel seiner Mutter. Viel persönliche Bedeutung maß Vanessa Dulhofer auch dem Klassiker „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel bei, den sie angelehnt an die bombastische Version der Rockband Disturbed interpretierte.

Im Tele-Voting hatte Dulhofer - eine der markantesten Erscheinungen der Show, nicht nur wegen der Wollmütze - dann allerdings das Nachsehen, was die Jury - die praktisch über alle Sänger und Sängerinnen Lob ausschüttete - prompt korrigierte.

Für zwei reichte es am Ende trotzdem nicht: David Mannhart musste nach einer Interpretation des Hits „Angels“ von Robbie Williams das Feld räumen, Teodora Špirić sang „Your Song“ von Rita Ora und beendete damit ihre Starmania-Laufbahn. Vorerst: Denn sollten es die Corona-Bestimmungen zulassen, werde es im Sommer eine Starmania-Open-Air-Tour geben, kündigte Moderatorin Arabella Kiesbauer an.

Zuvor sind noch zwei Final-Shows zu schlagen. Am kommenden Freitag wählt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einen Song selbst; in einem zweiten Durchgang haben dann alle den selben Titel zu interpretieren.

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